“Alles könnte auch anders sein, aber ich kann das nicht ändern.” - Niklas LuhmannPosts RSS Comments RSS

Archive for September, 2007

Weltmeister 2007 in China!

Glückwünsche an die Fussball Weltmeisterinnen 2007!

Ohne Gegentor und mit einem 2:0 Sieg gegen Brasilien ist die deutsche Frauennationalmannschaft heute zum zweiten mal nach 2003 Weltmeister geworden!

Herzlichen Glückunsch

Viertelfinale: 2:0 gegen Südkorea

Viertelfinale gegen Südkorea

Halbfinale: 3:0 gegen Norwegen

WM 2007 - Halbfinale

Finale: 2:0 gegen Brasilien

Finale gegen Brasilien 2

Und noch etwas Politik:

Free Tibet!

Free Tibet

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Scientology diskutiert

Maischerbergers letzte Sendung am Dienstag zum Thema “Scientology” hat mich irgendwie mit einem unguten Gefühl zurück gelassen. Der deutschlandweit bekannte Fernseh-Seelsorger Jürgen Fliege gibt sich fasziniert von der “religösen” Praxis der Sekte, ein Professor findet alles überspitzt und die Gegenseite besteht aus einer hysterisch fabulierenden Sektenbeauftragten und einen zwar rhetoirsch gesetzten, aber faktische dürftig ausgestatten bayrischen Innenminister Günther Beckstein. Zum Glück gab es zwei ehemalige, die mit ihren Erzählungen einen Eindruck vermitteln konnten, wo die Probleme der Sekte Scientology liegen.

Es fiel den beiden “Anklägern” ausgesprochen schwer zu erklären, warum die Sekte denn vom Verfassungschutz überwacht wird. Noch schwieriger wurde es für Herr Beckstein zu rechtfertigen, warum er vor Jahren von Konzentrationslagern der Scientology Sektesprach. Diese, so die Sektenbeauftragte, lägen in Dänemark, Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Herr Fliege warf meiner Ansicht nach zu recht ein, warum es denn dann in diesen Staaten noch nicht zu Verhaftungen gekommen sei. Und wieder wurde die Argumentationsluft für die Ankläger dünn.

Ebenso wenig vermochten sie zu begründen, warum jetzt genau die Scientology-Sekte verfassungsfeindlich sei. Die von Frau Maischberger vorgelesenen Schriftstücke konnten diesen Verdacht jedenfalls nicht erhärten.

Am Ende bin ich fast geneigt zu sagen, alles nur Hysterie. Was aber weniger am Sachverhalt, als am schwachen Auftritt der Ankläger lag.

Tortzdem, am besten selber anschauen!Wiederholung der Sendung: Samstag, 29. Oktober 2007 um 23:35 auf 3sat

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Eine Politikerin Names Pauli - ein Nachruf?

Irritierend ist ihr Verhalten ja schon. Was hätte aus ihr alles werden können, wenn sie als CSU-Politikerin nicht in Lack und Leder aufgetreten wäre und die “Ehe auf Zeit” gefordert hätte. Das kann man vielleicht als Grüne machen, doch nicht als CSU-Politikerin, wenn man noch höhere Parteiämter anstrebt.

Gabrielle Pauli war eigentlich gut in Fahrt und hatte sich mir ihrem forschen Auftreten einigen Rückenwind in der Partei erkämpft. Aber ihre Gegner brauchten eigentlich nur dafür zu sorgen, dass die Medien in der Nähe waren und schon hat sich Frau Pauli in dem nächsten Fettnapf geaalt. Schade eigentlich, denn es hätte diesen verstaubten Herren sicherlich gut getan, etwas von ihrem hohen Alt-Herren-Ross herunter zu kommen.

So wie es aussieht wird sie wohl bloß eine Randnotiz in der Geschichte der CSU bleiben, als die Frau, die den Ede zu Fall gebracht hat. Das die Granden der Partei nicht gerade nett mit ihr umgegangen sind scheint außer Frage zu stehen, doch wie soll man Aussagen dieser Art verstehen:

“Man hat versucht, mich in die Ecke des Rotlichts zu stellen. Man hat versucht, mich unglaubwürdig zu machen.”

Herr Becktstein war es bestimmt nicht, der sie zu dem Fotoauftritt in L & L aufgefordert hatte - und für die Jungs in Lederhosen ist das ja bekanntlich schon der erste Schritt ins Rotlicht.

Heute hat Frau Pauli nochmal das Wort ergriffen, doch wie weit ihr rufen noch reicht scheint das anschließende Wahlergebnis von Herrn Beckstein zu verdeutlichen, der mit 96,6% der Stimmen gewählt wurde. Naja, vielleicht sammelt sie sich ja und greift in ein paar Jahren nochmal an - diesmal vielleicht auch mit einer Strategie.

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Kommunikation

Kommunikation ist prinzipiell unwahrscheinlich – sagt Niklas Luhmann - aber wenn man Glück hat!

Man stelle sich die Situation vor. Täglich passiert sie hundertfach in den U-Bahnen dieser Welt.

Morgens halb zehn in Deutschland, in einer vollgepackten Sardinenbüchse namens U-Bahn stehen sitzen oder liegen auch manchmal die Büroameisen und lesen, hören Musik oder glotzen stumpf aus dem Fenster in die Schwärze des Tunnels. In einer Ecke im Wagen drei der U6 nach Alt-Mariendorf, sitzen sich ein Mann und eine Frau gegenüber. Wir wollen sie mal Adam und Eva nennen.

Es ist dieser kleine Moment, wo die Geschichte startet, kurz nach dem halt der U6 am Bahnhof Stadtmitte. Die Bahn hat sich geleert und für einen Augenblick treffen sich die Blicke der beiden Akteure. Adam schaut Eva an und Eva lächelt!

Könnte dies der Beginn einer wunderbaren Kommunikation sein?

Für Adam könnte dies eher der Beginn einer wunderbaren Romanze sein, denn Eva ist genau sein Typ. Und das sie ihn anlächelt, fordert ihn geradezu heraus. Sein männlicher Jagdinstinkt ist geweckt.

Systemtheoretisch gesprochen hat die Umwelt (Eva) des physischen Systems Adam ein Reiz bei Adam ausgelöst. Adam ist „alarmiert“. Das Bewusstsein Adam entschließt sich diesem Reiz zu folgen.

Adam lächelt zurück.

Was der Beginn einer wundervollen Symphonie sein kann, kann hier aber auch veranschaulichen, das Luhmann immer im Hinterkopf führt (mal ganz un-systemtheoretisch gesprochen, denn Luhmanns Bewusstsein ist a) tot und b) natürlich nicht zugänglich – eine Blackbox für seine Umwelt, ebenso wie das Bewusstsein von Eva für Adam und umgekehrt…)

Aber zurück zu unwahrscheinlichen Kommunikation. Was Adam nämlich nicht weiß, ist, dass Eva lächelte, weil sie an ihren Urlaub gedacht hat. Adam hat sie gar nicht wirklich wahrgenommen. Aber das kann Adam nicht wissen. Er hat das lächeln von Eva als Mitteilung wahrgenommen und als Aufforderung zur Interaktion verstanden. Diese Information animiert ihn wiederum dazu, Eva mitzuteilen, das er ihr Angebot annimmt: Er lächelt und möchte ihr damit mitteilen, das er mit ihr in Kontakt treten möchte…

Nochmal, Kommunikation ist unwahrscheinlich, es könnte ja zum Beispiel sein, das Eva das Lächeln zwar wahrnimmt, aber sich denkt, „was will der blöde Kerl von mir?“ Damit würde die notwendige Anschlussfähigkeit sogleich zum erliegen kommen. Eine Kommunikation findet nicht statt.

Gott sei dank ist Adam aber genau Eva´s Typ. Sie freut sich, dass er so nett lächelt und lächelt zurück und… es kommuniziert sich. Information, Mitteilung, und Verstehen wurden jeweils anschlussfähig selektiert.

An der Station Friedrichsstraße steigen sie beide aus- was für ein Glück. “Hallo.” haucht Eva mit belegter Stimme, weil ihr Mund so trocken ist, sie hätte die zweite Zigarette vor der Bahn doch nicht rauchen sollen. Adam könnte jetzt denken, dass Eva eine von den Schüchternen ist, die einen Kloß im Hals hat, weil sie so aufgeregt ist, von so einem tollen Kerl angesprochen zu werden. Er könnte aber auch denken, dass so ein Kücken zu jung für ihn ist, zumal er in seiner letzten Beziehung ganz furchtbar enttäuscht wurde…
Die Kommunikation ist also schon wieder gefährdet und drohnt abzubrechen, obwohl bisher erst ein Wort gesprochen wurde und so geht es weiter.

Man kann also festhalten:

Kommunikation besteht für Luhmann aus der „Dreifaltigkeit“ aus Information, Mitteilung, und Verstehen

  1. Es wird eine Information gewählt, selektiert, wie Luhmann sagt.
    Dieser Prozess findet bei physischen Systemen im Bewusstsein statt und ist von außen – für andere Systeme (z.B. Menschen) nicht zu erkennen. Ein Glück, man stelle sich vor, mein Chef fragt mich, ob ich mal eben in der Buchhaltung anrufen kann, „ja gerne“ sag ich und denke „du Arsch!“.
  2. Es wird die Mitteilung(-sform) gewählt (selektiert).
    Dieser Prozess ist auch für außenstehende beobachtbar. Auch sie können die „Laute“ hören, die sich zu Worten zusammensetzen.
  3. Ein Gegenüber rezipiert die Mitteilung und nimmt sie wahr. Er verarbeitet sie nach seinem Erfahrungshorizont. Dieser Prozess ist für den anderen Kommunikator oder beliebige Zuschauer (Beobachter 2. Ordnung) nicht zu verfolgen. Aus diesem Verarbeitungsprozess entsteht entweder ein Abbruch der Kommunikation oder deren Fortsetzung. Ego entschließt sich für eine Informationen und wählt die Mitteilung aus.

Von diesen drei Prozessen ist nur ein “Element” von außen nachzuvollziehen und nur dieses Element, die Mitteilung, gibt Indizien über den Informationsgehalt des zu kommunizierenden. Die “wirkliche” Intention von Eva´s Lächeln bleibt für Adam im wahrsten Sinne des Wortes unerreicht. Aber auch die Interpretation (oder das Verstehen) von diesem Lächeln ist wiederum für Eva nicht zu erkennen. Es findet nur in Adams Kopf statt. Er konstruiert seine Welt…

Doch das ist eine andere Geschichte…

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Der lustige kleine Franzose

Eine Enthüllung, oder ein gut getimter PR-Gag? Herr sar-KO-zee (Lautschrift Bush) hat eigentlich zu oft gezeigt, dass eine seiner herrausragensten Fähigkeiten das Spiel mit den Medien ist- dagegen nimmt sich uns Gerd ja geradezu wie ein Waisenknabe aus. Warum also rennt der französische Präsident dann mit einem Brief aus der Sitzung, der so drapiert ist, dass er von den anwesenden Journalisten abgelichtet werden kann. Und warum tun die Journalisten das eigentlich. Und überhaupt ist das eigentlich wichtig?

Recht seltsam will der Ansatz einer Erklärung anmuten. Der Brief sei von einer Kollegin sar-KO-zee´s an seine Frau!

Häh!

Zum einen ist es nicht ganz leicht nachzuvollziehen, warum sich die beiden Frauen solche Zeile zukommen lassen:

“Ich habe den Eindruck, Dich seit einer Ewigkeit nicht mehr zu sehen, und Du fehlst mir. Ich hoffe, Dich nächste Woche oder am Wochenende zu sehen. Millionen Küsse.”

Völlig widersinnig erscheint mir aber der Gedanke, das der doch so gebildete und vor allem fachlich belesene sar-KO-zee mit solcher Lektüre in die Kabinetsitzungen geht und dieses Papier dann auch gleich zuforderst liegt…

Ansonsten gibt es aber noch zu vermelden, das in China schon wieder ein Sack Reis umgefallen ist und das schon zum 13mal in dieser Woche.

Links:

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Bundesliga - 7. Spieltag

Fc Bayern - Stern des Südens…

Der Kicker:

Klose knackt den Abwehrriegel

Der FC Bayern baute seine Tabellenführung mit einem hochverdienten Sieg gegen Cottbus auf drei Punkte aus. Gegen die defensiv eingestellten Gäste ließ der Rekordmeister im ersten Durchgang die letzte Konsequenz vermissen. Ein Fehler Piplicas ebnete dann nach einer knappen Stunde den Weg zum Kantersieg der Münchner.

Nach dem 4:1-Sieg beim KSC verschaffte Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld van Buyten in der Innenverteidigung eine Bewährungschance und damit Lucio eine Verschnaufpause. Des Weiteren verdrängte Zé Roberto Ottl wieder auf die Bank. Bei Cottbus wurde Trainer Petrik Sander nach dem 1:2 gegen Wolfsburg entlassen. Als Interimslösung fungierte Amateur-Coach Heiko Weber, der die Startelf auf einer Position veränderte: Shao kam für Aloneftis ins Team.

Gemächlicher Beginn von beiden Teams. Cottbus erwartete die Bayern mit allen Mann in der eigenen Hälfte, und dem Rekordmeister mangelte es in der Offensive zunächst an Tempo. Den ersten Aufreger lieferte Lell, der im Zweikampf mit Rangelov direkt an der Strafraumlinie zu Fall kam (8.). Energie versteckte sich nicht, rückte nach Ballgewinn schnell auf, ohne freilich Akzente setzen zu können. Lediglich bei Skelas Fernschuss musste Kahn eingreifen (15.).

Danach kamen die Bayern so langsam auf Betriebstemperatur. Fast im Minutentakt bedrohten die Münchner das gegnerische Tor, doch entweder sie schossen oder köpften daneben oder aber platzierten genau auf Piplica. Nach einer halben Stunde wurde die Überlegenheit der Hitzfeld-Schützlinge immer größer, die Lausitzer kamen kaum mehr aus der eigenen Hälfte. Dennoch fehlte dem Tabellenführer am und im gegnerischen Strafraum die Präzision und letzte Konsequenz im Abschluss. Auch van Bommel, der bei der bis dorthin besten Bayern-Chance frei vor Piplica am glänzend reagierenden Cottbuser Keeper scheiterte (37.).

Unverändert begannen beide Mannschaften den zweiten Abschnitt. Unverändert auch das Spielgeschehen: Die Hausherren drückten, doch es mangelte in der ersten Phase nach Wiederanpfiff an Tempo und vor allem an Bewegung. Die erste Möglichkeit hatten die Lausitzer: Angelov verzog aus 20 Metern nur knapp (54.). Im Gegenzug gab Referee Weiner einen zweifelhaften Freistoß für Ribéry, der sich den Ball schnappte und aus 20 Metern in den linken Winkel zirkelte - doch kein Tor, der Referee hatte einen indirekten Freistoß angezeigt.

Doch diese Szene weckte die Münchner auf: Ribéry versetzte fast an der Eckfahne Rangelov und flankte. Piplica ließ den Ball fallen und Klose stocherte das Leder aus kürzester Distanz über die Linie (59.). Einmal in Fahrt, legte der Rekordmeister sofort nach: Zé Roberto flankte aus dem rechten Halbfeld. In der Mitte legte van Buyten am Fünfer glücklich quer zu Demichelis, der aus fünf Metern ins rechte Eck einschob (63.).

Nun ging alles leichter: Ein flüssiger Angriff der Heimelf endete ohne große Gegenwehr der resignierenden Lausitzer im Strafraum bei Klose, dessen Querqass Toni mutterseelenallein vor Piplica aus vier Metern ins linke untere Eck einschob (69.). Danach wechselte Ottmar Hitzfeld gleich dreimal aus: Neben Schweinsteiger und Podolski kam auch Youngster Kroos, der sein Bundesliga-Debüt feiern durfte. Und auch gleich einen Assist verbuchen konnte: Seine Linksflanke erreichte in der Mitte Klose, weil Mitreski unter dem Ball hindurchsprang. Der Nationalstürmer ließ sich die Chance zu seinem siebten Saisontor aus acht Metern nicht entgehen (75.).

Und dieselben Protagonisten setzten auch den Schlusspunkt: Kroos erneut mit Flanke von links, und in der Mitte übersprang Klose Cvitanovic und nickte aus fünf Metern ins rechte Eck ein (89.).

Die Bayern stehen am Samstag beim Spitzenspiel in Leverkusen sicherlich vor einer schwierigeren Hürde als gegen Cottbus. Energie muss gegen Frankfurt gewinnen, um Anschluss zu halten.

Goal TV:

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Radsport & Doping = Rudolf Scharping?

Oft zitiert und nie übertroffen. Herr Scharping bliebt seiner Linie treu:

LANGSAAM!

Es macht echt keinen Spaß mehr

Deshalb auch keine Links

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Adolf, du alte Nazisau

Baby-Adolf, der kleine Hosenscheißer

Isser nicht süß, der Gröfaz. “Na, bist du fein?” oder sagt man das zu Hunden? Ich kenn mich ja nicht so aus mit Kindern. Aber kaum zu glauben, das aus soetwas, so ein Stück Scheiße werden kann. Naja, wie sagte bereits Gerhard Polt:

»Irmingard, wenn man einmal sieht, dass eine Sache genetisch versaut ist, lässt sich das mit Prügeln allein nicht korrigiern.« - Die Irmingard hat dann immer geweint.”

Norman Mailer hat da eine andere Theorie, er glaubt nämlich, das der kleine Hosenscheißer vom Teufel besessen war, denn sonst könne man sich die “Kraft” dieses Menschen nicht erklären.

„ Ich glaube, der Teufel war im Herzen Adolf Hitlers. Hitler war kein besonders beeindruckender Mensch. Wenn man ihn von der menschlichen Seite betrachtet, kann man ihn nicht erklären. Er ist zu hysterisch, zu schwach, zu klein.“ (Norman Mailer, Die Welt)

Hysterich finde ich übrigens eine schöne Bezeichnung für das Verhalten, dass er bei seinen Reden an den Tag legt. Nachdem am Wochenende in einer Dokumentation mit heimlicher Bewunderung wieder Hitlers “Intensität” und “körperliche Verausgabung” “gelobt” wurde, tut es ganz gut, das Bild dieses kleinen mit Komplexen beladenen Mannes wieder etwas gerade zu rücken, auch wenn das bedeutet, dass 50 Millionen einem stumpfen Psychopaten und nicht einen irgendwie doch “genialen Verbrecher” zugejubelt haben.

Links:

Und zum Abschluss noch etwas Musik:

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Bloggen, ein Glaubensbekenntnis

Und wie das mit einem Glaubensbekenntnis so ist, gibt es da auch mal Streit, weil bloggen nicht gleich bloggen ist. Bei Herrn Niggemeier bin ich auf die 7 Blogregeln, ehm, Blogregeln für Anfänger oder so ähnlich gestoßen. Der Herr Rathscheck gibt nämlich auf seinem Blog Tipps, wie man mit dem bloggen Geld verdienen kann und hat einmal 7 Grundregeln aufgestellt, die Anfänger unbedingt beachten sollten. Das hat den jog ziemlich in Rage gebracht, aber das könnt ihr euch ja selbst anschauen.

An dieser Stelle nur noch so viel: 2:1 für Jog, den einen bekommt Herr Rathscheck, weil er ja nun mal einen Blog schreibt, der sich zum ZIEL (Regel 3) gemacht hat, über Optimierung Geldverdienen zu schreiben, deshalb halb darf er auch sowas schreiben.

Links:

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Bundesliga - 6. Spieltag

Wie immer hier nur die wichtigen Spiele: Karlsruhe - Bayern.

Was sagt der Kicker:

Klassetore von Toni und Altintop

Das engagierte Karlsruhe bezahlte gegen coole Bayern Lehrgeld. Der Rekordmeister lieferte ein Musterbeispiel an Effektivität und stellte durch sein Sturmduo Toni und Klose früh die Weichen auf Sieg. Der Aufsteiger bewies auch nach dem schnellen Gegentor nach Wiederanpfiff Moral, stand aber gegen die routinierten Münchner trotz aller Bemühungen auf verlorenem Posten.

Zwei Änderungen nahm KSC-Coach Edmund Becker nach dem 2:1 in Wolfsburg vor: Franz und Porcello rückten für Stoll und den am Oberschenkel verletzten Aduobe ins Team. Beim FC Bayern drehte Trainer Ottmar Hitzfeld nach dem 1:0 gegen Belenenses im UEFA-Cup das Personalkarussell dreimal: Zé Roberto, Schweinsteiger und Podolski nahmen zunächst auf der Bank Platz. Ottl, Hamit Altintop und Klose standen in der Startelf.

Bei sommerlichen Temperaturen erwischte der Rekordmeister im Wildpark einen Start nach Maß: Fünf Minuten waren gespielt, als van Bommel den Ball aus dem rechten Halbfeld hoch in den Strafraum brachte. Toni stoppte sich das Leder mit rechts vor Eggimann herunter und überlobte den herauseilenden Miller dann aus elf Metern mit links - ein Klassetor.

Danach machte der KSC ordentlich Betrieb. Couragiert spielte der Aufsteiger nach vorne und drängte die Münchner in die Defensive. So richtig gefährlich wurde es freilich für die Bayern nicht, mehr als Halbchancen durch Hajnal (8.) und Freis (16.) sprangen für die Badener zunächst nicht heraus. Die Hitzfeld-Elf kam nicht so recht ins Spiel und zeigte sich erst nach 20 Minuten wieder im gegnerischen Strafraum. Und lieferte ein Musterbeispiel an Effektivität: Altintop feuerte aus 17 Metern flach aufs Tor, Miller parierte glänzend, konnte aber den Ball nicht festhalten. Der nachsetzende Klose spitzelte das Leder aus fünf Metern ins Netz - zweite kalte Dusche für den Aufsteiger!

Mit Zé Roberto für van Bommel begannen die Münchner den zweiten Abschnitt, der wie der erste mit einem Paukenschlag begann: Jansen flankte fast von der Eckfahne zurück an die Strafraumlinie, wo Altintop ganz frei stand und das Sportgerät aus 16 Metern mit toller Schusstechnik flach links unten ins Netz jagte (49.).

Die Badener bewiesen trotz dieses neuerlichen Schocks Moral und kamen fast postwendend zum Anschlusstreffer, den Porcello aus 20 Metern mit einem Flachschuss ins linke Eck besorgte (52.). Kapllani kam für Görlitz (62.) und die Hausherren spielten weiter munter nach vorne. Der Albaner hatte nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung die Chance zum 2:3 - Kahn parierte per Fußabwehr zur Ecke. Die flog an den Fünfer, Eggimann nickte aufs Tor, doch Zé Roberto klärte am linken Pfosten auf der Linie.

Es sollte die letzte Möglichkeit des KSC bleiben - in den letzten 20 Minuten ließen bei der Becker-Elf sichtbar die Kräfte nach. Der Ball zirkulierte nun sicher durch die Reihen des Rekordmeisters, der noch einmal nachlegte: Der eingewechselte Podolski spielte steil an den Strafraum zu Klose, der zu Zé Roberto durchsteckte. Aus neun Metern halblinker Position schoss der Brasilianer am chancenlosen Miller vorbei flach ins rechte Eck ein (75.).

Die Partie war damit entschieden - Klose vergab kurz vor Schluss noch die klare Chance zum 5:1. Mit dem Dreier haben sich die Münchner den Platz an der Sonne von der Berliner Hertha zurückerobert.

Karlsruhe reist am Mittwoch nach Frankfurt, während Bayern München die zurückgewonnene Tabellenführung gegen Energie Cottbus verteidigen kann.

und Goal TV

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