Mein Kiez - Fred Bigot
Hallo Nachbar…
Fred Bigot zeigt den Gräfekiez, vielleicht eine der schönsten Ecken in Berlin, wenn man es ruhig und beschaulich mag. Ein echt schönes Viertel in Kreuzberg, direkt am Urbanhafen.
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“Alles könnte auch anders sein, aber ich kann das nicht ändern.” - Niklas LuhmannPosts RSS Comments RSS
Hallo Nachbar…
Fred Bigot zeigt den Gräfekiez, vielleicht eine der schönsten Ecken in Berlin, wenn man es ruhig und beschaulich mag. Ein echt schönes Viertel in Kreuzberg, direkt am Urbanhafen.
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fragte Anne Will heute in ihrer Talk-Show. Gemeint waren die Äußerungen von Roland Koch, der sich als Opfer linker Hetze sieht. Hier nochmal zur Erinnerung, wer hier gegen wen gehetzt hat und wer hier malwieder die „Ausländerkarte“ im Wahlkampf gespielt hat: Roland Koch, die CDU und Angela Merkel.
In der Feuerzangenbowle sagt Lehrer Böck, nachdem ihm die Schüler seinen Schuh weggenommen haben: “Ne Jungs, was habt ihr für einen fiesen Charakter!”
Was würde er heute über Roland Koch sagen?
- CDU-Plakat gegen Ypsilanti und «Kommunisten» (netzeitung)
- Lagerwahlkampf vom feinsten (n-tv)
- Koch geht auf “Kommunisten” los (ftd)
- Koch will die Kommunisten stoppen (stern)
… verkündete Peter Struck kürzlich, Stephan-Andreas Casdorff meint, wir müssen mal über Benimm reden.
Über die Popeleien in der Politik.
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Friedman meldet sich ma wieder zu Wort. Koch sei ein eiskalter Wahlkämpfer der mit Vorurteilen spielt, aber seine Kritiker sind auch nur Häuchler, das Problem mit der Jugendkriminalität löst man nicht mit härteren Strafen, sondern mit Perspektiven! Da core, Herr Friedman.
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“Der australische Schauspieler wurde am Dienstag tot in seinem Luxus-Loft im New Yorker Künstlerviertel Soho aufgefunden. Er lag nackt auf dem Boden vor seinem Bett, neben ihm eine Dose Schlaftabletten. Er war 28. ” (Die Welt)
Links:
“Cruise tritt auf wie Goebbels” sagt Guido Knopp heute in der sz.de. Ein Video wird gezeigt, in dem Tom Cruise wie ein Burschenschaftler gekleidet in einer typisch amerikanisch überladenen Kulisse eine Rede hält. Er stellt fest, dass dies die Zeiten sind, an die sich alle erinnern werden, er für die Leute da ist, sich um sie kümmert und dann fragt er “So what do you say, will we clean this place up?”
Guido Knopp fühlt sich bei dieser Szene an Josef Göbbels erinnert. Die sz, schreibt, Tom Cruise frage: “Sollen wir die Welt säubern?” . Hmm, gut, vielleicht hat er es so gemeint, man könnte es so interpretieren. Er könnte aber auch Amerika gemeint haben, oder den Saal in dem die Sektierer gerade stehen. Um eine vernünftige Aussage darüber zu treffen, ist es aber sicher zu wenig.
Es gibt viele Menschen, die die Welt oder einen bestimmten Ort aufräumen wollen. Und wenn ich mir die Ausbrüche einiger deutscher Politiker anschaue, wenn sie die ausländische Jugendkriminalität herauf beschreien, dann erinnern mich diese mehr an Josef Göbbels, als Tom Cruise in dieser Szene.
Um kein falsches Bild aufkommen lassen, Scientologen und ihre Hoffnung auf Entrückung sind für mich Spinner und Tom Cruise nervt mich ebenso, wie mich Will Smith enttäuscht.
Man kann sich aber fragen, wieso die beinahe täglichen Übergriffe rechtsextremer Schläger gegen deutsche Bürger im Blätterwald verhallen und ein aus dem Kontext gerissenes Video von einem Hollywoodpromi so prominent interpretiert wird; muss man aber nicht.
Denn die Antwort liegt auf der Hand, es geht nicht darum, das Scientology eine Gefahr ist, es geht darum, das es sich einfach besser verkauft mit Göbbels-Cruise zu titeln, als mit ein paar prekariaren Schlägern.
Es geht um Nachrichtenwert und Quote und da schließen sich Politiker genauso an, wie Medien-Wissenschaftler wie Guido Knopp und die hysterische Ursula Caberta.
Viel lärm um nicht?” Keine Ahnung, denn so lange es um die Quote geht und nicht um die Sache, wird sich auf die Frage nach der Gefahr, die von Scientology ausgeht, keine klare Antwort finden lassen.
Und so lange können die Faschos auch weiter ungestört prügeln…
Auf dieser Seite:
So recht der Peter Struck hat, so verloren ist der Posten von Kanzlerin Angela Merkel. Herr Roland Koch (gerade als „schießwütiger Gewalttäter“ bezeichnet) hat das Fass aufgemacht und muss sich jetzt entsprechenden Gegenwind gefallen lassen. Wer beobachtet, mit welchem Enthusiasmus er sich in die „Ausländerdebatte“ geworfen hat, kann doch eigentlich zu keinem anderen Schluss kommen als Peter Struck.
Wer es so liebt, den schwarzen Sheriff zu markieren, dem kann die Unterstellung, Gefallen an der Rolle gefunden und dankbar für die Vorlage zu sein, nicht wundern.
Geradezu hilflos versucht die Kanzlerin den Kahn, auf den sie so voreilig aufgesprungen ist, auf Kurs zu halten, wird das von Roland Koch ausgegrabene Kriegsbeil doch von allen Seiten gerne aufgenommen. Um zu mehr Sachlichkeit aufzurufen, dafür ist es allerdings zu spät. Der Gegenwind bläßt von allen Seiten. Und den Fluss der Sachlichkeit, hat zuerst Roland Koch verlassen.
Man kann sich mittlerweile dem Eindruck nicht mehr erwehren, das die bürgerliche Rechte die Einzigen sind, die noch nicht verstanden haben, das es nicht die Gesetze sind, die zu schwach sind.
Aus allen betroffenen Organisationen wird die Position der „Christlich“ „Demokratischen“ Union angegriffen, ob es Richter, Polizeigewerkschaft oder Ausländerverbände sind. Von Pädagogen und Soziologen mal ganz abgesehen.
Am „schlimmsten“ aber – und hier findet man die Bestätigung für die Position von Peter Struck – ist, das seine Realpolitik genau das Gegenteil von dem aufzeigt, was er so populistisch fordert. Die längsten Gerichtsverfahren, entlassene Richter und – zu allem Unglück – „Erziehungslager“ die Kuschelpädagogik praktizieren – mit Erfolg.
Genau hier schließt sich der Kreis zu seinem freudig-erregten Populismus – seine Leistung im Land sind so unzufrieden stellend, das er mit diesen im Wahlkampf nicht Punkten kann. Da kommen die zwei Schläger gerade recht und fertig ist die Wahlkampagne. In den USA zettelt man gerne mal einen Krieg an, um die Wiederwahl zu sichern, in Deutschland prügelt man auf Ausländer ein, das hat schon immer geklappt.
Wie ein Oppositionspolitiker poltert Roland Koch höchst Medienwirksam gegen ein System, das aber sein eigenes ist. Es bleibt zu hoffen, das die Wähler dies erkennen und diesen verbalen Brandstifter nicht noch eine dritte Amtszeit zubilligen. Denn die Wähler, die sind ihm doch Scheißegal – das wird jeder spätestens dann merken, wenn sie ihn gewählt haben. Er hatte doch schon acht Jahre, die Verhältnisse nach seinen wünschen zu verändern…
- 600 Experten gegen neues Jugendstrafrecht(netzeitung)
- Koch verlangt Entschuldigung von Struck (netzeitung)
- Koalitionsstreit um Kochs Wahlkampf eskaliert weiter(reuters)
- Polizeigewerkschaft wirft Union Populismus vor (sz)
- CDU empört - Linke-Kandidat: Koch “schießwütiger Gewalttäter”(sz)
- Hessens Grünen-Chef Al-Wazir - “Härteste Bandagen - wie immer in Hessen”(sz)
- Beck: „Wir haben keinen Grund zurückzurudern“ (faz)
- Pofalla warnt SPD vor Folgen im Bund:Jung nennt Struck seines Amtes unwürdig (netzeitung)
- Koch sei “schießwütiger Gewalttäter” (stern)
- Raues Klima in der Koalition (Handelsblatt)
- “Männer sind primitiv, aber glücklich!”(FTD)
- Streit um Jugendgewalt: Merkel um Deeskalation bemüht(NDR Info)
- Struck: „CDU kann mich mal“ (Focus)
“X” never, ever, marks the spot. Das wusste schon Indiana Jones (Indiana Jones und der letzte Kreuzzug, 1989) und wurde dann im späteren Verlauf des Films eines besseren belehrt. Roland Koch und die CDU wissen ebenso, dass eine Verschärfung der Gesetzte niemals eine Verbesserung in der Situation krimineller Jugendlicher bringen wird. Sie wird auch nicht zu mehr Sicherheit auf den Straßen führen.
Eine Verschärfung der Gesetzte hat nur zur Folge, das die gescheiterten für einen bestimmten Zeitpunkt von der Straße verschwinden, führt aber nicht dazu, das niemand nachkommt und auch nicht, das sie “gereinigt” und geläutert aus dem Knast entlassen werden.
Demselben Irrglauben rennen die USA hinterher und wundern sich, das seit Jahrzehnten die Gefängnisse immer voller, die Straßen aber nicht sicherer werden. Auch sie glauben, das irgendwann vielleicht das X den Punkt markiert, doch das gibt es eben nur im Film - nur im Märchen.
Wie wenig Konzept hinter dem Populismus a lá Koch steht, kann man sehr schön an seinen Aussagen heraus lesen. Da heißt es “wir brauchen Erziehungscamps” und “Schluss mit der Kuschelpädagogik”.
Artikel zum Thema Erziehungscamps, Kuschelpädagogik, Bootscamps und dem neuen Populismus der CDU:
- Kuscheln und Strafen
- Gegen “Kuschelpädagogik”
- Die Entdeckung der Erlebnispädagogik
- „Da sträuben sich mir die Haare“
- »Konzepte wie Erziehungscamps sind nur absurd«
- Im Windkanal der Kuschelpädagogik
- Merkel für „Warnschuss-Arrest“
- Koch und der hessische Strafvollzug
- Wahlkampf in Hessen - So weit Parolen tragen
- Jugendgewalt und Medien - Der will nur Killer spielen
Radiobeiträge zum Thema:
Mein Jahresrückblick! 2007 ... 1). ...bin ich älter als 18 geworden./... I turned older than 18 years. ja 2). ...hab ich mich bei blog.de angemeldet./... I registered with blog.de/co.uk/.fr/.com.es nein, bin wordpresser 3). ...habe ich ein Konzert besucht./... I went to a concert. Ja, Kaizers Orchestra 4). ...habe ich auf einem Konzert abgerockt./... I freaked out on a concert (but in a good way!). yes 5). ...habe ich geweint./... I cried. bestimmt 6.) ...habe ich viel gelacht./... I laughed at lot. auf jeden! 7.) ...war ich im Krankenhaus./... I was in hospital nope, knocking on wood 8). ...bin ich umgezogen./... I moved to another house/apartment. First year in Berlin that I didn´t move 9). ...habe ich mich betrunken./... I got wasted. nicht das ich mich erinnern könnte 10). ...war ich Karneval/Fasching verkleidet./... I wore a costume on carneval. auf gar keinen 11). ...war ich in London/Berlin/Paris/Rom/Tokio./... I was in London/Berlin/Paris/Rom/Tokyo. nur Münche/Köln :-( 12). ...hatte ich Sex./... I had sex. Jup. 13). ...hab ich mich verliebt./... I fell in love. Nicht ernsthaft. 14). ...wurde mir das Herz gebrochen./... someone broke my heart. nein 15). ...habe ich jemanden Wichtiges verloren./... I lost someone special. nein 16). ...bin ich ins Ausland verreist./... I travelled abroad. Calpe, Costa Blanca... for Christmas to my parents :-( 17). ...hatte ich Streit mit meinem besten Freund/in. / ... I had an argument with my best friend. Nein. 18). ...habe ich meinen Geburtstag groß gefeiert./... I had a big birthday party. never 19). ...habe ich eine tolle neue Bekanntschaft gemacht./ ... I met someone really interesting. ja... ich denke schon. 20). ...war ich richtig sauer auf jemanden./ ... I was really angry because of someone. Jup. 21). ...hab ich ein Gedicht geschrieben/Bild gemalt./... I wrote a poem, painted a picture. Ja, wenn auch wenig. 22). ...war ich auf einem Festival. Und zwar bei.../ ... I went to a festival. nein, kein interesse mehr 23). ...habe ich mir etwas gebrochen./ ... I broke my arm/leg/anything. nein, *knock on wood* 24). ...habe ich Familienzuwachs bekommen./ ... I got addition to the family. woher denn :-) 25). ...war ich nackt im See baden./ ... I was swimming naked in a lake. ehm, nein 26). ...hab ich im Sommer draußen gepennt./ ... I slept outside during summer. ehm, nein 27). ...habe ich einen Schneemann gebaut./ ... I built a snowman. nein 28). ...habe ich mir ein neues Handy/PC/TV gekauft./ ... I bought a new mobile/computer/TV. nein 29). ...bin ich ausgezogen./ ... I moved from my parent’s home. nein... 30). ...hab ich einen Trend gesetzt./ ... I set a trend. blöde Frage 31). ...hatte ich was mit wem aus einer Band./ ... I had an affair with a member of a band. Jetzt kommen die Frage für Erwachsene :-) 32). ...habe ich mir meine Haare verlängern lassen./ ... I used hair extensions. *lol* 33). ...wurde ich beschimpft./ ... I became insulted. hoffentlich >:-) 34). ...hab ich neue Freunde gefunden./ ... I found new friends. jupp 35). ...hab ich einen guten Freund verletzt./ ... I hurt a good friend. ich denke nicht, er ist kein guter Freund mehr >:-) 36). ...habe ich gedacht das ich spinne./ ... I thought I’d go crazy. Was ist denn das für eine Frage??? Ich glaub ich spinne!!! 37). ...hab ich Insider Sprüche gesammelt und verbreitet./ ... I collected ”insider sayings” and spread them. s. 31. 38). ...war ich auf einem Schiff/Boot. / ... I was on a boat. ja 39). ...wollte ich schreien./ ... I wanted to scream. Ich wollte nicht nur! 40). ...habe ich gekotzt./ ... I threw up. yes, ma´m 41). ...habe ich mehr als 500 € für Klamotten ausgegeben./ ... I spent more than 500 Euros on clothes. s. 31. 42). ...habe ich mehr als 100 € für Kosmetik und co ausgegeben./ ... I spent more than 100 Euros on cosmetics. ja, schon 43). ...habe ich mich piercen lassen. und zwar.../ ... I got a piercing. s. 31. 44). ...habe ich mein Leben grundlegend geändert./ ... I changed my life completely. warum? 45). ...bin ich von der schule geflogen/abgegangen./ ... I flunked out of school/I left school. *lol* 46). ...habe ich viele Fotos von mir selbst gemacht./ ... I made a lot of pictures of myself. Nicht mehr als sonst. 47). ...Hab ich ein neues Rezept gefunden./... I create a new recipe. hab nicht gesucht 48). ...bin ich geflogen./ ... I went by plane. nein, kein LSD 49). ...habe ich oft verschlafen./... I slept away many times. Nö. 50). ...habe ich viele dumme fragen gestellt bekommen./ ...I got asked a lot of stupid questions. ja, 50, gerade eben
Zum Beginn des Jahres, noch ein Abgesang auf das letzte…
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