“Alles könnte auch anders sein, aber ich kann das nicht ändern.” - Niklas LuhmannPosts RSS Comments RSS

Archive for April, 2008

Und dazu braucht der Mensch Musik - Tool

Tool - The Pot

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Who are you to wave your finger
You must have been out your head
Eyehole deep in muddy waters
You practically raised the dead

Rob the grave to snow the cradle
Then burn the evidence down
Soapbox house of cards and glass
So don’t go tossing your stones around

You must have been high
You must have been high
You must have been.

Foot in mouth and head up asshole
Whatcha’ talkin’ bout
Difficult to dance round this one
Till you pull it out boy

You must have been so high
You must have been so high

Steal, borrow, reefer
Save your shady inference
Kangaroo done hung the juror
With the innocent

Now you’re weeping shades of chosen indigo, got lemon juice up in your eye.
And when you pissed all over my black kettle…

You must have been high, high
You must have been high, high

Who are you to wave your finger
So full of it
Eyeballs deep in muddy waters
Fucking hypocrite

Liar, lawyer, mirror show me
What’s the difference
Kangaroo done hung the guilty
With the innocent

Now you’re weeping shades of chosen indigo, got lemon juice up in your eye.
And when you pissed all over my black kettle…

You must have been

So who are you to wave your finger
Who are you to wave your fatty finger
At me, you must have been out your mind.

Weeping shades of indigo
Shaft without a reason
Weeping shades of indigo

Liar, lawyer, mirror for you
What’s the difference
Kangaroo be stoned he’s guilty
as the government

Now you’re weeping shades of chosen indigo, got lemon juice up in your eye, eye.
And when you pissed all over my black kettle…

You must have been high high high high
Eyeballs deep in muddy waters
Eyeballs deep in muddy waters
Ganja police you must have been out your
Mind

Mehr zum Thema:

  • TOOL
  • Magistix/Songtext
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    Big in Berlin - The Trend Show #8

    Und wieder neue Trends aus der heimlichen Hauptstadt Deutschlands…

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    Ein lupenreiner Demokrat

    Die SPD hat ja Erfahrung mit diesen Menschen.

    Vor geraumer Zeit nannte Alt-Kanzler Schröder seinen Kollegen Vladimir Putin in Russland einen solchen. Berlins regierender Bürgermeister Klaus Wowereit zeigt in der Provinz-Posse um den Tempelhofer Flughafen, dass es auch mit seinem demokratischen Verständnis nicht so weit her ist, wie es sich die “Volkspartei” SPD gerne auf die Fahnen schreibt.

    “Tempelhof werde in jedem Fall geschlossen.” tönte es aus dem roten Rathaus, Volksentscheid hin oder her. Da war unser vorzeige Demokrat Friedman natürlich nicht weit, um eine ganz persönliche Nachricht an den regierenden Hallodri zu richten.

    Der Volksentscheid - Der Wille des Volkes

    Doch nun hat der Bürgermeister nochmal Glück gehabt und braucht sich nicht offenen gegen die Wähler zu stellen. Das Volk will den Flughafen nämlich auch nicht. “Nur” 21,7 Prozent der Berliner haben mit Ja - für den erhalt des Flughafens gestimmt. 25 Prozent wären nötig gewesen.
    Ein Sieg für Klaus Wowereit ist das allerdings nicht, denn immerhin knapp 500.000 Menschen sind für den erhalt des Flughafens. Ein Sieg ist es nur für die Anwohner. Für sie ist nun Schluss mit unglaublichen 30 Starts & Landungen pro Tag.

    Verloren hat Berlin.

    Nicht etwa, weil der Flughafen geschlossen wird, sondern weil ein Bürgermeister, zu dessen Amtszeit die Durchführung eines Volksbegehren merklich erleichtert wurden, gleich beim ersten Test versagt und gezeigt hat, wie weit es mit der Bereitschaft der Regierung her ist, wirklich auf das Volk zuhören.

    Verloren hat Berlin aber auch, weil eben dieser Bürgermeister keinen Plan hat, wie das mit 284.000 Quadratmetern flächengrößte Gebäude der Welt weiterhin genutzt und vor allem wie die Instandhaltung finaziert werden soll.

    Aber ist ja auch nicht sein Geld.

    Hauptsache, der Herr Bürgermeister kann weiterhin in die Oper gehen und auf dem Christopher Street´s Day sein populistisches Fähnchen in den Wind halten.

    Zum Thema:

  • Volksentscheid zu Flughafen Tempelhof gescheitert (Spon)
  • Keine Mehrheit für Flughafen Tempelhof (Die Welt)
  • Bilderstrecke: Flughafen Tempelhof (Die Welt)
  • Volksentscheid gescheitert (N-TV)
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    Ich weiß nicht was soll es bedeuten…

    Gestern Abend sagte ein bekannter: “Schlimm sind nicht die bösen Gedanken, die man ausspricht, sondern die, die man nicht ausspricht.” Nun, heute moniert das Auswärtige Amt die Menschenrechtssituation in China, und was fällt dem Olympia-Chef zu diesem Thema ein? Jacques Rogge “warnt” die Olympia-Kritiker. Man müsse mit China respektvolle und leise, aber standfeste Diskussion führen und die Spiele würden einen “guten Einfluss auf die soziale Entwicklung in China haben”.

    Wer´s glaubt!

    Mir kommt da jedenfalls ein böser Gedanke, den ich hier aussprechen möchte, damit er nicht mehr ganz so arg ist…

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    Und bevor mich jetzt ein Erbsenzähler auf meine gelbe Hautfarbe anspricht, da kann ich nur ganz generös sagen:

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    Zum Thema:

    • Auswärtiges Amt geißelt Zustände in China
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      Lucilla Agosti vs. Papst Benedikt XVI.

      Auszug der Rede von Papst Benedikt vor der UN zur Universalität der Menschenrechte:

      “Das Einstehen für Menschenrechte ist nach wie vor der beste Weg, um Ungleichheiten zwischen Ländern und gesellschaftlichen Gruppen abzubauen und für mehr Sicherheit zu sorgen. … Die Erklärung (der Menschenrechte) ist als eine “allgemeine Grundsatzvereinbarung” angenommen worden, und sie kann nicht bruchstückhaft angewendet werden, je nach Trends oder selektiven Entscheidungen, die nur das Risiko bergen, der Einheitlichkeit des Menschen und damit der Unteilbarkeit der Menschenrechte zuwiderzulaufen.”

      Max - Italy Aktion “Free Tibet”:

      Lucilla Agosti

      Mehr zum Thema:

      Auf dieser Seite:

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      “JEDE Olympiade wird politisch genutzt”

      Im Kommentar zum Beitrag “Friedman! Olympische Spiele!” wurde eine These aufgestellt, die ich voll unterstütze, die mich aber zugleich zu einer genaueren Betrachtung animiert hat.

      “JEDE Olympiade wird politisch genutz”

      Grundsätzlich sehe ich das genauso. Aber ich denke doch, dass Peking 2008 einen Sonderfall darstellt und darin Berlin 1936 nahezu ebenbürtig ist. Es geht darum, dass ein diktatorisches Regime eine riesige Propagandaschlacht inszeniert und darin (aber auch nur darin) steht China den Nazis in nichts nach.

      Sicherlich ist es albern zu behaupten, bei den olympischen Spiele hätte Politik nichts zu suchen. Selbst in Sydney 2000 “lief” die Politik hoch zum olympischen Feuer - in Gestalt einer Aborigini-Athletin. Zwar Innenpolitik, aber auch Politik. Allerdings können olympische Spiele auch harmlos sein, so zum Beispiel Barcelona 1992 oder Athen 2004 (wenn man mal vom Doping absieht).

      Doch, und darin sehe ich den großen Unterschied, Politik ist nicht gleich Politik. Es ist ein Unterschied, ob eine Regierung sportliches “greenwashing” betreibt und gleichzeitig reihenweise Todesurteile vollstreckt und den Aufstand einer Provinz niederknüppelt. Es ist etwas ganz anderes, wenn zwei Afroamerikaner die behandschuhte Hand gen Himmel strecken und damit auf die Menschenrechtssituation in Amerika aufmerksam machen.

      Darin handeln sie nämlich genuin im Sinne der olympischen Spiele - die schon per Definition politisch sind. In den “Fundamental Principles of Olympism (s.11)” der Olympischen Charta ist unter Punkt eins zu lesen:

      “Olympism seeks to create … respect for universal fundamental ethical principles”

      Und weiter unter Punkt fünf:

      “The goal of Olympism is to place sport at the service of the harmonious development of man, with a view to promoting a peaceful society concerned with the preservation of human dignity.”

      Somit ist es ein hilfloser Versuch von Herrn Rogge, den Athleten zu drohen und von “unpolitischen Spielen” zu sprechen. Umgekehrt wird ein Schuh draus, im Sinne der Olympischen Charta sind die Athleten geradezu “verpflichtet” die Faust auch in Peking gen Himmel zu strecken und auf die Menschenrechtssituation in China im Allgemeinen und in Tibet im Besonderen hinzuweisen.

      Vor diesem Hintergrund relativiert sich auch der “plötzliche” Protest gegen China, für Tibet. Abgesehen davon, das der kleine Tibetanische Mönch mit seiner Peace-Attitüde mittlerweile eine Pop-Ikone ist und mit seinem Charisma die Massen fesselt, wie Herr Hu Jintao durch seine kalte Propaganda und Staatsreson abschreckt. So steht ein Staat, der die sogenannten “Friedensspiele” austrägt unter besonderer Beobachtung und den werden andere moralische Ansprüche gestellt.

      Ferner haben wir hier ein schönes Beispiel von globalisierter Kapitalismuskritik vor uns. China hat die Spiele bekommen, weil der Westen geil war auf den Markt China. Dies wird den Massen nun um so klarer, da sich die großkotzigen Ankündigungen “… if human rights are not acted upon to our satisfaction then we will act…” als leere Worthülsen entkleiden (Es sei den Jaques Rogge ist zufrieden mit der Menschenrechtssituation in China).

      Somit haben wir es dieses Jahr mit einer doppelten “Entzauberung” der olympischen Spiel zu tun, sie sind nicht nur “nicht-unpolitisch”, viel schlimmer ist, das diese Spiele, stärker noch Atlanta 1996, durch und durch ökonomisch motiviert sind - der Sport ist nur Mittel zum Zweck.

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      High Noon - Mir ist grad nach Western

      Die Essenz des klassischen Western in 90 Minuten.

      Der einsame Held, der für das Gute steht, obwohl die Gesellschaft sich ihm abwendet und am Ende den Bösewicht besiegt. Toll!

      High Noon Into

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      High Noon - The Original Train Sequence

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      Friedman! Olympische Spiele!

      Ein eitler Mensch, der sich am liebsten selber reden hört. Doch so nervig Friedman mit seiner Art auch sein mag, so recht hat er hier.

      “Wer behauptet, die olympipschen Spiele haben mit Politik nichts zu tun, ist ein Heuchler… Wer dies behauptet, nach 1936 und Adolf Hitler, ist auch Geschichtsbesoffen…”

      Genau so ist es.

      Auf dieser Seite:

    • Michaela Ramazzotti vs. Pabst Benedikt XVI.
    • Olympia 2008 - Mutige Sportler gesucht
    • The Olympic Games 2008 in Peking, China and the OLYMPIC CHARTER
    • Für Hugh - Janine Habeck
    • Kein Boykott der olympischen Spiele…
    • Spielberg, China und die Menschenrechte
    • Nachschlag - Pressefreiheit in China
    • Nachgedacht - Olympia, ich freu mich drauf
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      Dieses war der erste Streich

      Wunderbar, Spannung bis in die 108. Minute. Da hat nämlich Blaszczykowski die rote Karte bekommen und damit den Dortmundern die Kraft genommen, die sie in der 90+2. min dazu gebracht hat, gegen zurückhaltende Bayern ein untenschieden zu erzwingen und in die Verlängerung zu gehen.

      Das war mehr, als man erwarten konnte. Auch wenn Peter Unfried eigentlich schon alles vorher gewusst hat:

      “Wenn man ehrlich ist, wird selbst die emotionale Zuspitzung durch den späten Ausgleich von Petric (90.+2) relativiert durch die letztlich erwartbaren Fakten: Bayern gewinnt durch zwei Tore von Luca Toni (11., 103.). Auch dass Tonis erster Treffer durch einen Haken von Ribéry und über links vorbereitet wurde, ist nicht völlig überraschend. Letztlich wird damit die Einkaufspolitik von Manager Uli Hoeneß auch in einem Titelspiel bestätigt.” (SPON - Kahn im Glück)

      Klar, im nachhinein ist immer alles klar, das ist genauso erwartbar wie es am Ende immer einen Besserwisser gibt, der natürlich alles schon vorher wusste (*würgh!*). Bekanntlich ist Fussball so einfach wie Mathematik, 1+1 = 2. Teure Einkäufe und schwubs du bist Meister. Das hat ja in den letzten Jahren auch beim Gegner hervorragend geklappt, weshalb Dortmund es auch kaum schafft, aus der Liberorolle der Bundesligatabelle heraus zu kommen. Mathematik sollte man eben den Könnern überlassen. (Nicht wahr Herr Rummenigge!)

      Aber zum Glück gibt es ja Video und da kann man sich die ganze Dramatik - mit der doch vorher “niemand” wirklich gerechnet hat, weil doch “alle” den klaren Sieg der Bayern vorrausgesehen haben (In meiner Tipprunde gingen Tipps wie 1:3 und 1:5 ein) - nochmal in der Zusammenfassung anschauen.

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      Ach ja, es gibt auch durchaus noch einige Menschen die das anders sehen:

      Blick geht nach vorn
      Der Favorit besiegt den starken Außenseiter. Die Bayern holen durch einen 2:1 (1:1, 1:0)-Erfolg nach Verlängerung über Borussia Dortmund den DFB-Pokal, zum 14. Mal in ihrer Vereinsgeschichte. Luca Toni sicherte den ersten Titel in dieser Saison mit zwei Toren. Die Meisterschaft und der UEFA-Pokal sollen folgen. Der BVB enttäuschte nicht und steigerte sich zu einem Kontrahenten auf Augenhöhe. Petric schickte das Spiel in die Verlängerung… (kicker)

      Alle Wege führen zu Kahn
      Alle Wege führten zu Kahn. Als Schiedsrichter Knut Kircher das 65. Pokalfinale nach 120 Minuten endlich abgepfiffen hatte, war für die Bayern-Profis die Richtung klar: zum Chef. Der stand nach dem finalen Pfiff sekundenlang mit erhobenen Armen in seinem Strafraum, bevor die rote Flut über ihm zusammenbrach: Schweinsteiger war der Erste, knapp vor Demichelis und Lahm, und dann besprang ihn einfach jeder, der ein rotes Leibchen trug… (SZ)

      DFB-Pokalsieg als erste Etappe
      Der erwartete Sieger FC Bayern feierte seinen ersten Saison-Titel mit gebremstem Schaum, die weit stimmungsvollere Party ging bei Pokal-Verlierer Borussia Dortmund ab. Zwar hatte Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge nach dem 14. Cup-Erfolg des nationalen Rekordmeisters aufgefordert, «die Sau rauszulassen», doch spätestens beim Dessert mit Beeren auf Champagner-Gelee waren die Gedanken schon bei den zwei nächsten Trophäen… (netzeitung)

      Mehr zum Thema:

      Der, der schon alles vorher wusste

      Und die anderen

      PS: Herzlichen Glückwunsch, Herr Kahn!

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      Micaela Ramazzotti vs. Papst Benedikt XVI.

      Auszug der Rede von Papst Benedikt vor der UN zum Recht auf Einmischung:

      “Jeder Staat hat die vorrangige Pflicht, seine eigene Bevölkerung zu schützen - sowohl vor ernsten und nachhaltigen Verletzungen der Menschenrechte wie auch vor den Folgen von humanitären Krisen, seien sie natürlich oder durch Menschen verursacht. Wenn Länder nicht in der Lage sind, diesen Schutz zu gewährleisten, muss die internationale Gemeinschaft mit den in der Charta der Vereinten Nationen vorgesehenen Rechtsmitteln und mit anderen internationalen Instrumenten eingreifen. Das Handeln der internationalen Gemeinschaft und ihrer Institutionen - vorausgesetzt, es hält sich an die der internationalen Ordnung zugrundeliegenden Prinzipien - sollte nie als unbefugtes Eingreifen oder eine Einschränkung der Souveränität verstanden werden. Im Gegenteil: Indifferenz und Nicht-Handeln ist das, was wirklich Schaden anrichtet.”

      Max - Italy Aktion “Free Tibet”:
      Micaela Ramazzotti

      Mehr zum Thema:

      • Die Rede des Papstes vor der UNO in Auszügen
      • Free Tibet - Max Italy
      • Auf dieser Seite:

        • Olympia 2008 - Mutige Sportler gesucht
        • The Olympic Games 2008 in Peking, China and the OLYMPIC CHARTER
        • Für Hugh - Janine Habeck
        • Kein Boykott der olympischen Spiele…
        • Spielberg, China und die Menschenrechte
        • Nachschlag - Pressefreiheit in China
        • Nachgedacht - Olympia, ich freu mich drauf
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