Dünn, dünner, H&M - Magermodels an der Wand
Als ich gestern am U-Bahnhof Oranienburger Tor stand und die Plakatwände betrachtete viel mir ein ganz besonders schönes Beispiel verdrehter Modesprache auf - das neue H&M Plakat. In braun & bordeaux präsentierte eine junge Dame einen H&M-Mantel für 59,90. Wenn das kein Magermodel ist!
Was für ein Klappergestell.
Mir ist, als habe es schon mal eine Diskussion über XXS-Magermodels gegeben, hat man davon bei H&M nichts mitbekommen? Der abgemagerte Hungerhaken hatte für meinen Geschmack so gar nichts attraktives mehr an sich und wirkte nur noch bemitleidenswert. Dabei hätte ich noch einen Müsliriegel in der Tasche gehabt, um die größte Not zu lindern.
Nicht das ich gegen schlanke Models wäre, es ist auch großartig, dass Keira Knightley mit ihrem Körper glücklich zu sein schient. Hier geht man meiner Meinung nach aber zu weit. Androgyn ist was anderes und diese Magermodels sind irgendwie nicht sexy.
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