In Köln wurde heute dem rechten Populismus heute die Rote Karte gezeigt. Die Stadt hat dicht gemacht und den Veranstaltern der Anti-Islamkonferenz die Tür vor der Nase zugeschlagen.
Wunderbar!
Dafür gibt es dieses “schöne” (hüstel) Lied. Naja, weil ihr Kölner seid. AG Arsch Huh - Arsch Huh Zäng
In Meckenheim spielt sich gerade eine kleine Provinzposse ab. Ein Pastor legt sich mit dem Kardinal an und wird vor die Tür gesetzt, der Grund:
Er habe Meisner in einem Pfarrbrief Veruntreuung vorgeworfen, weil dieser das Geld für eine vakante Kaplanstelle lieber einsparen wolle. (WDR)
Gestern stand dann die Polizei vor der Tür um den Pastor per Räumungsbeschluss vor die Tür zu setzen. Hat aber nicht geklappt, denn der Räumungsbeschluss war nicht rechtskräftig.
Laut dem WDR hat das Bistum in einer Pressemitteilung (die ich auf der Seite des Erzbistums leider nicht finden konnte) erklärt, das der Pastor “nach can. 1745 § 3 des kirchlichen Gesetzbuches enthoben” wurde. Der WDR schreibt weiter:
Zu viel hatte sich der Pfarrer nach Ansicht des Kardinals zuschulden kommen lassen: Er habe bei der Bürgermeister-Wahl von der Kanzel herab verkündet, er werde gegen die umstrittene Kandidatin Yvonne Kemper stimmen. Und: Er habe Meisner in einem Pfarrbrief Veruntreuung vorgeworfen, weil dieser das Geld für eine vakante Kaplanstelle lieber einsparen wolle. (WDR)
Das sind Dinge, die sicherlich diskussionswürdig sind, doch wie sieht es mit der Verhältnismäßigkeit der Mittel aus? Ein Pastor wir seines Amtes enthoben, weil er seinen Vorgesetzten der Untreue bezichtigt und weil er politisch Einfluss nimmt. Ein Pastor wird versetzt, weil er sich wiederholt an Kindern vergeht…
Haben Kinder in der Kirche weniger Gewicht, als Kardinäle? Der politisch aufgeklärte Leser mag sagen, dass das doch schon immer so war, doch ist das auch richtig? Ist das kristiliche Leere, pardon Lehre.
Was für ein Fest. Schmidt Schnauze macht seinen Namen wieder alle Ehre. Herr Lafontaine wird endlich ins rechte Licht gerückt und unserer alter Bundeskanzler nennt die Dinge bei ihrem Namen. Endlich ist die Zeit des weichspühlens und der Kungelei mit den Kommunisten vorbei.
Wie schlimm es um den Napoleon gestellt ist, versucht der Spiegel aufzuzeigen:
Soll der Pinochio aus Saarbrücken gefordert haben. Das jemand aus einer Partei, die 40 Jahre für Diktatur und Ausbeutung stand und heute noch von den erpressten Moneten seiner ehemaligen “Mitbürger” lebt heute noch von “grundgesetzwidrig” spircht, ist das nicht “grundgesetzwidrig”?
Wie es bei den Populisten üblich ist, benutzen sie starke Worte für hjohle Forderungen und sind, die dafür sorge tragen, dass immer weiter verkommt, was eh kaum noch zu retten ist, der politische Diskurs.
Das die SPD mit diesen Leuten koallieren will ist traurig, doch immerhin scheint die Bundes-SPD auf den Weg der Besserung zu sein, doch in Hessen ist man noch weit davon entfernt. Dort fällt man auch auf plumpe Radiooldies Fakeanrufe rein - ein guter Lacher, doch mehr leider auch nicht.