“Alles könnte auch anders sein, aber ich kann das nicht ändern.” - Niklas LuhmannPosts RSS Comments RSS

Wahlbeteiligung und die Legitimierung einer Regierung

Wie sich Wahlergebnisse relativieren und wie problematisch die Legitimierung einer Regierung bei niedriger Wahlbeteiligung ist, zeigt diese hübsche Grafik von Blogwürdig.

Wie viel Prozent der (möglichen/Wahlberechtigten) Stimmen haben die Parteien denn wirklich bekommen?

Sorry, ich hatte in der Eile vergessen zu schreiben, das nicht ich die Grafik gebaut habe, sondern, dass sie von Blogwürdig stammt.

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5 responses so far

5 Responses to “Wahlbeteiligung und die Legitimierung einer Regierung”

  1. Chajmon Jun 8th 2009 at 9:37 am

    „Nichtwählen” ist in einer Demokratie auch ein aktiver Akt. Die Nichtwähler überlassen damit die Entscheidung den anderen.
    Sie haben also direkt die gewählten Vertreter legitimiert. Zweifel an der Legitimierung könnte es dann geben, wenn es eine Gruppe von Wahlberechtigten gegeben hätte, die man an der Abstimmung gehindert hätte.

  2. Kreuz gemacht : Toms Dimensionon Jun 8th 2009 at 11:01 am

    [...] gibt übrigens ein hübsches Tortendiagramm mit den realen Ergebnissen. Sieger nach Punkten: [...]

  3. webeon Jun 8th 2009 at 1:28 pm

    Eine Anmerkung zu meiner Grafik hätte ich noch. Die Daten beziehen sich nicht auf die Bevölkerung sondern nur auf die Wahlberechtigten. Wenn die Gesamtbevölkerung als Maßstab genommen würde wären die Prozentwerte für die Parteien noch kleiner.

  4. thdolbyon Jun 8th 2009 at 1:35 pm

    @Chajim: Ich stimme dir zu, das “Nichtwählen” für eine Gruppe der vier Nichtwählergruppen ein aktiver Akt ist der die bestehenden Verhältnisse unterstützt.
    Aber nicht jeder Nichtwähler drückt mit Nichtwählen seine Zufriedenheit mit den momentanen Verhältnissen aus.
    Deine Pauschalaussage läßt die Motive vieler Nichtwähler aus, die gerade aus Unzufriedenheit nicht wählen gehen - diese “aktive” Unzufriedenheit mit Legitimierung gleichzusetzen ist falsch.

    Die Politik versucht natürlich - aufgrund ihrer Hilflosigkeit(?) - die Bedeutung der Wahlbeteiligung für ihre Legitimation herabzusetzen, nimmt aber gleichzeitig auf Europaebene diese nierdrige Wahlbeteiligung zum Anlass, der mangelden Legitimation des europäischen Parlaments mit der niedrigen Wahlbeteiligung zu unterstreichen.

  5. [...] gibt es noch eine schöne Grafik die, die jeweiligen Ergebnisse in Relation zur Wahlbeteiligung [...]

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