2012 - Das Jahr im dem die Erde unterging
Roland Emmerich hatte wohl als Kind schon SPaß daran, dinge kaput zu machen. Jetzt als großes Kind, lebt er sein Hobby mehr und mehr aus. Sein neuster Film heißt 2012.
spricket24 erklärt kurz, worum es geht.
“Alles könnte auch anders sein, aber ich kann das nicht ändern.” - Niklas LuhmannPosts RSS Comments RSS
Roland Emmerich hatte wohl als Kind schon SPaß daran, dinge kaput zu machen. Jetzt als großes Kind, lebt er sein Hobby mehr und mehr aus. Sein neuster Film heißt 2012.
spricket24 erklärt kurz, worum es geht.
Nicht nur Vodafone, die SPD oder auch die Die Grünen müssen gerade lernen, dass Social Media nicht einfach nur eine weitere Plakatwand ist. Eigentlich ist sie das zwar, man sollte die Fläche nur nicht einfach mit platten Plakaten verkleben.
Social Media ist aber auch ein Kanal, auf dem sich schlechte Nachrichten unheimlich schnell verbreiten. Dies musste die amerikansiche Fluggesellschafte United Airlines gerade erfahren.
Letztes Jahr hatte die Fluggesellschaft United Airlines nämlich Dave Carroll und seine Band transportiert. Blöd nur, dass dabei seine Gitarre kaput ging. Man solte meinen, dass dies keine große Sache sei, doch dann hätte ich natürlich diesen Post nicht geschrieben. Natürlich stellte sich die blöde Fluggesellschaft an - wie man es aus schlechten Newsstorries kennt - und sie verweigerte Dave Carroll den Schadensersatz.
Wie es sich für eine gute Social Media-Story gehört, lies Dave Carrell das natürlich nicht einfach auf sich sitzen und hat ein kleines Lied komponiert. In “United Breaks Guitars” singt er genüsslich über den guten Service bei United Airlines.
Das Video “United Breaks Guitars” hat innerhalb von 10 Tagen knapp 3.000.000 Views bei Youtube erziehlt und laut SEOptimse soll die Aktie seitdem sogar knapp 180.000.000$ eingebüst haben. Ob der Börseneinbruch wirklich auf das Youtube-Video von Dave Carroll zurückzuführen ist, oder ab United Airlines vielleicht nur hart von der Kriese getroffen wurde, sei einmal dahingestellt. Gut für das Image war “United Breaks Guitars” aber nicht.
Nachdem Dave Carroll auch noch ankündigte, zwei weitere Songs hinterher zu schieben, sah sich das Unternehmen wohl zur Einsicht gezwungen, denn nun ist man bereit, für den Schaden aufzukommen.
Ganz schön viel Wind, für eine 3.500$ teure Gitarre und um 1.200$ Reperaturkosten und viel PR für Dave Carroll und “United Breaks Guitars” .
The Economist hat unter Thinking Spaces eine hübsche Flashseite gebaut, auf der verschiedene Büro- und Arbeitsräume dargestellt werden. Unter anderem Werden die Arbeitspl#ätze von Mercedes Bunz (De:bug), Andrea Llosa, Claudia Llosa und Chrysal Fleming gezeigt.
cool!
In Erinnerung an Slime, für der Rubrik damals.
Sysomos hat im Juni neue Twitterzahlen veröffentlicht. Hier ein Überblick über die wichtigsten Kennzahlen.
Das Twitterwachstum verlangsamt sich. Die Wachstumsrate sank im April gegenüber der vom März um 3%-Punkte von 22,7% auf 19,7%
Nach den USA verzeichnen Großbritannien, Kanada und Australien die größten Zuwächse bei den Neuanmeldungen. Deutschland liegt nach Brasilien mit insgesamt 1,51% der Twitteruser auf Platz 6.
Während Kalifornien der größte Twitter-Staat innerhalb der USA ist, liegt New York vor L.A.; die beiden größeten nichtamerikanischen Twitter-Städte sind London und Paris.
92,4% der Twitter User folgen weniger als 100, 97,8% folgen weniger als 400 Twitter-Usern.
Nur 0,94% Tweeple folgen mehr als 1000 Usern.
93,6% haben weniger als 100 Follower, 98% weniger als 400 Follower.
Nur 0,68% haben mehr als 1.000 Follower.
Interessant ist das durchschnittliche Verhältnis. Bis 150 Followern folgen die meisten Nutzer auch 150 Usern. Danach kippt das Verhältnis: wer z.B. 950 Usern folgt, hat in der Regel nur 530 follower (Dieses Verhältnis dürfte durch die große Anzahl von Spam-Accounts entstehen.)
Je mehr Follower, desto mehr Tweets - nicht verwunderlich. Ab 1.000 Followern steigt die tägliche Tweetrate von 3 auf 6 pro Tag; ab 1.750 steigt sie sogar auf durchschnittlich 10 Tweets pro Tag.
85,3% der Nutzer twittern weniger als einmal täglich (50,4% haben ihren Status in den letzten 7 Tagen nicht upgedated). Dagegen twittern 1,13% der Nutzer mehr als 10 mal pro Tag. Hier spielt sicherlich der Umstand eine Rolle, dass viele Nutzer nur lesen und nicht schreiben (21% der Nutzer haben noch nie einen Tweet verschickt), aber sicherlich auch, dass nicht jeder Account noch wirklich genutzt wird.
Nach diesen Zahlen liegt es nahe, dass eine kleine Gruppe von Nutzern, den meisten Content generieren. 5% der Nutzer generieren 75% des Inhalts.
Während Deutschland bei den Gesamt-Twitternutzern mit 1,51% auf Platz 6 liegt, liegt es bei den Iphone-tweetenden mit 3,62% auf Platz 3.
53% der Tweeple sind weiblich, 47% männlich.
Weltweit sind die Tweeple jung: 31% sind 19 Jahre oder jünger, 35% sind zwischen 20-24.
65% derTweeple sind jünger als 25 Jahre alt.
Nur 8% sind älter als vierzig Jahre.
Hier ist ein sehr schönes Beispiel für den Versuch, Social Media Marketing Aspkete in einer Mindmap zusammenzufassen: