Buch der Woche: Reinhild Bönke – Die Lust am Unheimlichen

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Sind Erzählungen von E.T.A. Hoffmann oder E.A. Poe, sind Geschichten von Vampiren, Werwölfen und Spukhäusern nur etwas für kindliche Gemüter? Im Bereich der unheimlich-phantastischen Literatur gibt es neben Trivialem und Populärem Weltliterarisches, und die Übergänge sind oft fließend. Die Germanistin und Anglistin Reinhild Böhnke führt den Leser durch die Zeiten von der Französischen Revolution bis zum Wirtschaftswunder und durch Länder und Kontinente. Dabei wird deutlich, dass phantastische Literatur eng mit gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen verbunden war und ist. – Dichter verleihen ihrem Unbehagen an der Zeit Ausdruck, indem sie durch Risse in der Alltagswelt den eisigen Hauch tiefer Verunsicherung dringen lassen. Mit phantastischer Aggression bekämpfen sie soziale Ungerechtigkeit und sorgen für atemlose Spannung und lustvollen Schauder.  (Buchbewegt-Leipzig)

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