“Alles könnte auch anders sein, aber ich kann das nicht ändern.” - Niklas LuhmannPosts RSS Comments RSS

Archive for the 'sport' Category

Frauenfussball mit Elisabeth Lombert

Frauenfussball - ein Sport voller Grazie, raffinierter Technik und gazellenhafter Athletik… Nicht jedoch, wenn Elisabeth Lombert aus Frankreich spielt :-)
Dagegen ist Hollands van Bommel direkt ein Waisenknabe.

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Nike Football - Write the Future

Nicht schlecht, 10.000.000 Views in nur 10 Tagen… das kann sich zeigen lassen!

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Zum Glück haben wir jetzt einen richtigen Fussballlehrer

Schadenfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Den FC Bayern München dazu zum Anlass zu nehmen ist zwar nicht schön, tut aber gerade Not. Die Großkopferten von der Säbener Straße haben in den letzten drei Jahren einfach soviel Bockmist gebaut, dass es sogar schon dem Spiegel augefallen ist, dass beim Rekordmeister einiges im argen ist.

Sehr schön werden dort die Probleme des Meistersterschaftszweiten zusammengefasst:

  • Der Torwart
  • Die Verteidigung
  • Das defensive Mittelfeld
  • Das offensive Mittelfeld
  • Der Sturm

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Lance Armstrong - Der George Bush des Radsports

“Das wohl dreisteste Comeback der Sportgeschichte” nannte es die sz. Lance Armstrong radelt wieder und mit ihm der Tross der Pressedackeln, die seiner PR-Kampange hinterhecheln.

Ob das Pharmawunder aus Texas heute sauber ist, ist gar nicht mehr wichtig. Seine Vergangenheit und sein Gebahren fahren heute noch mit. Einige lieben seine “Professionelle”(Doping?)-Einstellung, andere sehen in ihm das personifizierte Böse, das seelegnruhig die Ermittlungen im Fall Fuentes begrüßen kann. Zum einen darf er aufgrund seiner Erkrankung Medikamente nehmen, die andere nicht nehmen dürfen, zum anderen hat er seine eigenes Team von Wissenschaftlern, das ihn topfit hält.

Wenigstens hat es bei der ersten Zielankunft in Australien auch Buhrufe für Armstrong gegeben, wenigstens ein paar Zuschauer lassen sich vom George Bush des Radsports nicht blenden.

Merh zum Thema:

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Glück muss man sich erarbeiten

16. Spieltag

Lange habe ich den Fussball sträflich vernachlässigt. Zugegeben, die Bayern haben gerade im Herbst nicht gerade berichtwürdig gespielt. So ist dann Hoffenheim auch ein wunderbarer Anlass für eine Fortsetzung:

Das schrieb der Kicker:

Der FC Bayern gewinnt durch ein Last-Minute-Tor von Luca Toni etwas glücklich gegen Hoffenheim und zieht nach Punkten mit 1899 gleich. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch auf hohem Niveau und den Zuschauern viel Unterhaltung. Ein Remis wäre das gerechtere Ergebnis gewesen, Hoffenheim verkaufte sich teuer.

Die Welt:

Das Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga war Unterhaltung auf hohem Niveau. Zwar fand 1899 Hoffenheim am 16. Spieltag im FC Bayern seinen Meister, aber der Aufsteiger ist ein echter Glücksfall für den deutschen Fußball. Das Glück an diesem Abend hatten aber die Münchener, Bayern-Dusel eben…

SPON:

Es war Hoffenheims erstes Pflichtspiel gegen die Bayern - und die Leistung des Aufsteigers wird in Erinnerung bleiben. Nach ihrem glücklichen Erfolg feierten die Münchner leise. Der Grund: Der Gast zeigte die Art von Fußball, den der Meister auch gerne spielen will.

SZ:

168 Länder wurden Livebilder dieses Spiels verschickt. In diesen 168 Ländern wissen die interessierten Fußballfreunde seit diesem Freitagabend, dass die TSG 1899 Hoffenheim einen atemberaubenden Fußball zu spielen versteht und sich vor dem ruhmreichen FC Bayern München derzeit nicht im geringsten zu verstecken braucht. Die Menschen in aller Welt haben aber wieder einmal auch erfahren, dass man den FC Bayern niemals abschreiben darf - auch dann nicht, wenn er scheinbar seinen Meister gefunden hat.

Premiere:

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Natürlich wird wieder der Bayern-Dusel beschworen, doch seien wir mal ehrlich, allein auf diesem Blog ist über sechs mal vom sogenannten “Bayern-Dusel” die Rede. Kann das “Dusel” sein?

Im Doppelpass - der Krombacherrunde - hat Manni Breuckmann so passend gesagt, das der Bayern-Dusel darauf zuückzuführen ist, das sie bis zu neunzigsten Minute durchspielen - oder etwas flapsiger “Auf dem Toni muss man nnoch zwei Stunden nach dem Spiel aufpassen.”

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Links zum Thema:

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Mr. Doping is coming home

Zum Kotzen! Lance Armstorng will tatsächlich nochmal die Tour de France fahren. Die Galleonsfigur des verseuchten Radsports traut sich wieder auf die Straße und will nicht nur Australien, sondern auch gleich Italien (Giro d’Italia) und Frankreich (Tour de France) mit seinem medikamentengestehlten Körper beglücken. Das Aushängeschild der Pharmaindustrie fährt natürlich für den Astana-Rennstall, alles andere wäre ja auch völliger Blödsinn - um Jogi Löw zu zitieren.

Zum Glück haben sich ARD und ZDF aus der Berichterstattung zurückgezogen, jeder Pfennig GEZ-Gebühren für die Tour de France wäre im Moment Verschendung. Zunächst muss der Radpsort deutliche Zeichen setzen, eine Rückkehr von Lance Armstrong ist meiner Meinung genau das Gegenteil.

Gerne würde ich an dieser Stelle sagen, dass es mir um die ehrlichen Teilnehmer der Tour leid tut, gerne würde ich hier auch Namen nennen. Leider habe ich nach der wenig überzeugenden Aussage von Eric Zabel und der - für mich komplett unglaubwürdigen - von Jan Ullrich nicht das Gefühl, dass es davon wikrlich noch welche gibt, sorry.

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Peking 2008 - Das fängt ja gut an

Peking 2008 wie es leibt und lebt. Es sollen große Spiele werden und China als die Großmacht zelebrieren, die es schon immer sein wollte. Die Spiele als PR-Spektakel!
Dabei passen die ersten Nachrichten aus dem Reich der Mitte so wenig ins PR- und so gut ins Gesamtbild. Es wundert nicht wirklich, dass die Spiele noch nicht begonnen haben, sich aber jetzt schon die Negativberichte häufen.

  • Das Smogproblem ist immer noch nicht im Griff
  • Die Pressefreiheit wird eingeschränkt
  • IOC-Präsident Jaques Rogge rechnet mit Doping-Spielen

Das ist Olympischer Geist pur! Schneller, weiter, höher. Eigentlich wollte ich die Olympischen Spiele in Peking 2008 ja boykottieren, doch ich denke man sollte sie schauen, allein wegen der Nachrichten drum herum.

Doping, Radsport, Olympische Spiele?

Hat die Tour de France ein ruhiges Ende genommen und hinterließ den Eindruck, dass man wieder eine Sport und nicht eine Pharma-Berichterstattung verfolgt hat, so könnten sich in Peking wieder die Pharma-Konzerne in den Vordergrund drängen. Gab es eigentlich schon jemals vor beginn der Olympischen Spiele schon 3 Dopingfälle?

Wünschenswert wäre es ja, wenn die Spiele in Peking einen ähnlichen Stellenwert für den Sport insgesamt erlangen würden, wie die letztjährige Tour de France für den Radsport.

Die dramatisch wachsende Zahl an Dopingfällen führte zum Boykot der Sportberichterstattung der Tour im deutschen Fernsehen (okay, dem öffentlich Rechtlichen, aber die Pseudo-Sportberichterstattung in Sat 1 war ja nicht weiter relevant). Für die Tour führten sie zu ersten Schritten in eine saubere Richtung – vielleicht hin zu einem wirklichen sauberen Radsport (den wir allerdings dieses Jahr sicher noch nicht gesehen haben.) Der Weg ist das Ziel.

Imagedebakel für das IOC

Es wäre wünschenswert, dass Peking ein ähnliches Imagedebakel für das IOC und Jacques Rogge wird, wie die Tour 2007 für Christian Prudhomme. Debakel und vor allem Imagedebakel sind immer gut, denn sie wecken die selbstreinigenden (Markt-)Kräfte. Niemand wirb gerne mit Mogelpackungen – zumindest nicht, wenn jeder weiß, das es sich um Mogelpackungen handelt. Das mussten das Team Telekom und auch das Team Gerolsteiner schmerzhaft am eigenen Leib erfahren.
Wenn man die Augen vor der Schande nicht mehr verbergen kann, dann muss man Konsequenzen zeihen.

Vielleicht droht das den Olympischen Spielen nach Peking 2008 und China auf der Weltbühne nach der Olympiade im eigenen Land.
Erste Vorboten zeigen sich bereits, doch ob sie von nachhaltiger Wirkung sind, bleibt abzuwarten. Mit der Einschränkung der Pressefreiheit werden hier noch vor Beginn der Spiele die Vorurteile bestätigt, die ein Großteil der Welt China gegenüber schon immer hatte und so auch weiterhin haben wird.

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Riccardo Ricco - Kleiner Mann ganz gedopt

Irgendwie haben es ja alle gewusst, selbst der Jens Voigt. Heute morgen noch reagierte er im Deutschlandfunk völlig genervt, weil er wieder eine doofe Doping Frage beantworten musste. Heute mittag gibt es schon den nächsten Doping Fall und heute Abend muss Jens Voigt wohl die nächste doofe Dopingfrage beantworten.

Geantwortet hat auch der Teamsprecher Matxin Fernandez von Saunier Duval:

“Wir haben beschlossen, den Rennbetrieb einzustellen, bis wir herausgefunden haben, was passiert ist. Ricco ist nicht irgendein Fahrer, er ist ein Top-Fahrer” (ZDF.de Sport)

Vielleicht ist es manchmal besser das Reden ganz einzustellen - mit dem denken ist es ja eh nicht mehr so weit her. Das gibt bestimmt einen heiden Ärger im Team: wer hat über Nacht die Epoflasche offen stehen lassen? Der arme Ricardo Ricco kann doch dann die Finger nicht davon lassen.

Aber auch die anderen haben sich geäußert. Hans-Michael Holczer, der Chef vom Team Gerolsteiner ist geradezu beredsam in seiner Sprachlosigkeit. Schon gestern war ihm nichts mehr eingefallen, was er heute nochmals bekräftigte:

“Dazu fällt mir nichts mehr ein. Ich gehe jetzt davon aus, das Ricco nicht der letzte Dopingsünder ist. Man darf es ja kaum laut sagen, aber bei ihm hatten es viele erwartet” (ZDF.de Sport)

Und dabei ist viele noch eine Untertreibung. Ich freu mich schon darauf, meine Rubrik vom letzten Jahr wieder zu eröffnen: 10 kleine Dopingsündern.

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Tour de France - Die neue Stimmung im Peloton

In der Netzeitung schreibt Alexander Ludewig in einem interessanten Artikel über die Entwicklungen in der Tour de France. Nicht das das Thema Doping aus dem Vokabular der Tour verschwunden wäre und alle sauber wären, weit gefehlt, aber die Fahrer beginnen sich selbst kritisch über den möglichen Medizinschrank ihrer Kollegen zu äußern.

«Er war so schnell vorbei, keine Ahnung», waren die ratlosen Worte des Erfurters Lang, nachdem er in Führung liegend gut einen Kilometer vor der Bergwertung am Col d’Aspin von einem entfesselt fahrenden Ricco stehen gelassen wurde.

Die Vermutung, das dort mehr als nur Nutella, Milchschnitten und Smoothies verabreicht wurden, drängt sich einem auf. Der Fall Manuel Beltram zeigt, das zum einen noch ausreichend dumme schwarze Schafe unter den Fahrern zu finden sind, der “Fall” Riccardo Ricco lässt vermuten, dass auch noch genug “Schlaue” mitfahren. Doch ihre Position scheint nicht die gleiche zu sein, wie in den Jahren zuvor, als sie noch von Lance Armstrong, der Sperrspitze des Dopings, geschützt wurden. Die Stimmung ähnelt schon fast einer Hexenjagd. Man bekommt den Eindruck,

… dass jetzt jeder Sieger unter Generalverdacht steht, etwas Illegales getan zu haben. Wenn es hilft, den Radsport sauberer zu machen: Bitteschön!

Quelle:

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Lippstadt - Heimat in aller Munde

… Warum aber ist eine gute Hundertschaft von Journalisten … überhaupt hierher angerückt, in die westfälische Ortschaft Lippstadt?…

Fragt Richard Leipold auf faz.net. Was für eine blöde Frage! Sie wollen die Bayern sehen. Und die hätten ihren Weg wohl nie ins Niemandsland des südlichen Westfalen gefunden, wenn ihr Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge nicht in diesem Kaff geboren worden wäre.

Für Jürgen Klinsmann war es der Auftakt für sein großen Bayern-Projekt. Natürlich steht die Erneuerung wieder ganz oben auf seiner to-do-Liste. Demnächst werden wir ihn bestimmt rufen hören

“Yes we can!”

Das die Bayern trotz eine C-Besetzung 7:1 gegen die sechstklassigen Lippstädter gewonnen haben versteht sich von selbst. Aber wie sollen die Lipstädter auch eine echte Chance gegen die Bayern haben, wenn selbigen Ihnen immer dir Topspieler wegkaufen. Anderthalb davon gab es nämlich in dieser Stadt. Zum einen den schon erwähnten Karl-Heinz Rumenigge und zum anderen den heutigen weniger bekannten kleinen Bruder Michael Rumenigge - zuletzt zu sehen in Waldi´s EM-Club.

Viel spannendes gibt es über den Nachmittag nicht zu berichten, außer das sich das Stadt *Hüstel* Marketing, sofern es soetwas überhaupt gibt, sicherlich die Hände gerieben hat, über soviel Medienpräsenz. Immerhin hat es die Stadt (und nicht die “Ortschaft” Kollege Leipold!!!) sogar bis ins heute-journal geschafft.

Welche Dramen sich sonst in dieser neiderung der deutschen Kleinbürgerlichkeit abspielen kann man auf sz.de nachlesen:

Mein Favorit ist ja der senkrechtstehende Güterwagon. Wer sich über das bunte Treiben meiner geliebten Heimatstadt weiter informieren will, der sollte sich den Lippstadt-Blog anschauen, dort gibt es alles, was die Lippstädter so umtreibt:

Was die anderen über diesen aufregenden Nachmittag schreiben, gibts hier zu lesen:

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