“Alles könnte auch anders sein, aber ich kann das nicht ändern.” - Niklas LuhmannPosts RSS Comments RSS

Archive for the Tag 'deutschland'

Und dazu braucht der Mensch Musik - Polkahontas

In Erinnerung an Slime, für der Rubrik damals.

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Twitter Inside - Ein paar interessante Zahlen

Sysomos hat im Juni neue Twitterzahlen veröffentlicht. Hier ein Überblick über die wichtigsten Kennzahlen.

Wachstum

Das Twitterwachstum verlangsamt sich. Die Wachstumsrate sank im April gegenüber der vom März um 3%-Punkte von 22,7% auf 19,7%

Twitter-INside: Growth/Wachstum

Nach den USA verzeichnen Großbritannien, Kanada und Australien die größten Zuwächse bei den Neuanmeldungen. Deutschland liegt nach Brasilien mit insgesamt 1,51% der Twitteruser auf Platz 6.

Staat und Stadt

Während Kalifornien der größte Twitter-Staat innerhalb der USA ist, liegt New York vor L.A.; die beiden größeten nichtamerikanischen Twitter-Städte sind London und Paris.

Friend and Follower

92,4% der Twitter User folgen weniger als 100, 97,8% folgen weniger als 400 Twitter-Usern.

Nur 0,94% Tweeple folgen mehr als 1000 Usern.

93,6% haben weniger als 100 Follower, 98% weniger als 400 Follower.

Nur 0,68% haben mehr als 1.000 Follower.

Interessant ist das durchschnittliche Verhältnis. Bis 150 Followern folgen die meisten Nutzer auch 150 Usern. Danach kippt das Verhältnis: wer z.B. 950 Usern folgt, hat in der Regel nur 530 follower (Dieses Verhältnis dürfte durch die große Anzahl von Spam-Accounts entstehen.)

Tweet-Aktivität

Je mehr Follower, desto mehr Tweets - nicht verwunderlich. Ab 1.000 Followern steigt die tägliche Tweetrate von 3 auf 6 pro Tag; ab 1.750 steigt sie sogar auf durchschnittlich 10 Tweets pro Tag.

85,3% der Nutzer twittern weniger als einmal täglich (50,4% haben ihren Status in den letzten 7 Tagen nicht upgedated). Dagegen twittern 1,13% der Nutzer mehr als 10 mal pro Tag. Hier spielt sicherlich der Umstand eine Rolle, dass viele Nutzer nur lesen und nicht schreiben (21% der Nutzer haben noch nie einen Tweet verschickt), aber sicherlich auch, dass nicht jeder Account noch wirklich genutzt wird.

Nach diesen Zahlen liegt es nahe, dass eine kleine Gruppe von Nutzern, den meisten Content generieren. 5% der Nutzer generieren 75% des Inhalts.

Iphone

Während Deutschland bei den Gesamt-Twitternutzern mit 1,51% auf Platz 6 liegt, liegt es bei den Iphone-tweetenden mit 3,62% auf Platz 3.

Sozialstatistik

53% der Tweeple sind weiblich, 47% männlich.

Weltweit sind die Tweeple jung: 31% sind 19 Jahre oder jünger, 35% sind zwischen 20-24.

65% derTweeple sind jünger als 25 Jahre alt.

Nur 8% sind älter als vierzig Jahre.

Mehr zum Thema:

Sysomos: Inside Twitter

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Deutschland, ein Sommermärchen

… 2009

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Deutschland - Ein Patient im Endstadium

Zunächst muss ich mir bei Hart aber fair fragwürdige Geschichten übers sterben anhören. Herr Kusch ist da, eine Ministerin aus Bayern, die mal wieder mit ihrem “Wir bin zwar Provinz, aber dafür sind wir die besten in allem”-Komplex hausieren geht und man diskutiert darüber, wer die Deutungshoheit darüber hat, wer wann sterben darf.Dann schaltet man um und sieht auf Vox einen Teaser zu BBC - Exklusiv: Der masturbiete Elefant.

Anschließend macht Dieter Bohlen Werbung für Becel.

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Deutschland im Sinkflug!

Atomausstieg, Pendlerdebatte und jetzt befindet sich Deutschland auch noch im Imagetief. Deutschland wird immer unbeliebter. Polen, Serbien & Montenegro und die Türkei - überall nimmt die Anziehungskraft der Gran Nation ab. Eindeutiges Kennzeichen - die Einbürgerungen. Immer weniger Menschen auf der Welt wollen nach Deutschland kommen und vor allem deutsche Staatsbürger werden.

Kamen 2006 noch 124.832 Menschen (-6,5%) nach Deutschland und ließen sich einbürgern, waren es 2007 nur noch 113.000 (-9,5%).

Die mutigen Top 5:

Statsangehörigkeit Insgesamt Anteil an allen Einbürgerungen Veränderung gegenüber dem Vorjahr
Anzahl in %
Türkei 28 861 25,5 – 13,6
Serbien, Montenegro 10 458 9,3 – 17,0
Polen 5 479 4,8 – 20,7
Ukraine 4 454 3,9 – 1,8
Irak 4 102 3,6 11,1
Quelle: DESTATIS (Pressemitteilung Nr. 239 vom 03.07.2008)

Wenn das so weiter geht, behalten die Schwatten vielleicht doch recht - Deutschland ist dann vielleicht doch kein Einwanderungsland mehr.

Fernost - Im Ländervergleich abgeschlagen

Spitzenreiter bei der Einwanderung ist NRW mit 32,58 Tsd neuen Deutschen, gefolgt von Hessen (14,01), Bayern ( 13,1) und Bawü (12,97). Es wundert nicht, das Fernost mit nur 74.000 (Sachesen) - 39.000 (Sachsen-Anhalt) auch hier malwieder das Schlusslicht bildet. Eine Erklärung hierfür liegt nahe, die “Neu-Deutschen” sind ja nicht dumm und wer will schon in Bundesländern leben, wo

a) man von der Demokratie nichts hält (53%)

b) so viele stumpfe Nazis leben

Die Zahlen sind in der Tat alamierend und man sollte ein ernstes Wort mit der Ausländerbeauftragten des Bundes sprechen, kamen doch 1999 noch allein knapp 105.000 Türken nach Deutschland. Was ist passiert? Wo ist sie hin, die Einbürgerungslust unserer ausländischen Mitbürger?

Wo ist der frische Wind für Deutschland?

Wahrscheinlich ist sie ihnen bei “unserer” Einbürgerungmaulerei gehörig vergangen. Das ist schade, denn nicht die Ausländer brauchen Deutschland, sondern Deutschland braucht mehr Frabe., denn Deutschland ist es immer am besten gegangen, wenn viele Menschen neue Ideen und frischen Wind nach Deutschland brachten.

Ob es die Hugenotten waren, die Preussen den Glanz brachten, den es zuvor nicht hatte, oder “die Juden”, die ganz entscheidend mit dazu beitrugen, dass Deutschland das Land der Dichter und Denker wurde, als das es sich heute noch so gerne sieht und vom es sich immer weiter entfernt.

Armes Deutschland!

Mehr zum Thema:

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EM 2008 - Vor Cordoba ist…

nach Cordoba. 11 Sissis sind nicht in der Lage 9,5 Piefkes eine zweite Schmach zu erteilen. Warum 9,5? Weil man wohl Mario Gomez als totalausfall bezeichnen kann und Miro Klose nur knapp halb auf dem Platz vertreten war. Wahrscheinlich hat er im Kopf schon Angst, dass, wenn es so weiter geht, er nächste Saison die Podolskirolle beim FC Bayern München übernehmen wird.

Das Deutschland gewonnen hat, ist nur deshalb verdient, weil die Österreicher noch schlechter waren. Von Souveränität keine Spur, von Domminanz erst recht nicht. So wird man bestimmt nicht Europameister. Aber vielleicht machen die Deutschen es den Italienern gleich, die haben in der Regel auch mehr schlecht als recht die Vorrunde überstanden und erst dann angefangen, Fussball zu spielen.

Nur gegen Portugal könnte, wenn so weiter gespielt wird, diese Wunschvorstellung schnell zu einem erschreckten Erwachen führen. Wenn man gewinnen will, muss man Tore schießen, mit Mario Gomez und Miro Klose scheint dies kaum möglich zu sein und Michael Ballack, Philip Lahm und Lúkas Podolski reichen da nicht aus.

A pro pro Philip Lahm – bravo! Großartig! Einfach toll! Davon bräuchte die deutsche Mannschaft mehr, dann klappts auch mit dem Tore schießen – und irgendwann funktionierts auch wieder auf der rechten Seite.

Aber wenigsten eine gute Nachricht gibt es: 11 Sissis sind halt nur 11 Sissis, da reichen auch 9,5 Piefkes, um sie wieder zurück nach Schönbrunn zu schießen. Dort können sie dann in Ruhe über den 25. Juni 1982 nachdenken.

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EM 2008 - Vor dem Spiel ist…

… zeit zum Lücken füllen, oder wie erklärt sich der Bericht von Cathrin Gilbert bei Spon:

Traumstart oder Fehlstart? Im Vergleich zur WM-Mannschaft vor zwei Jahren wirkt die deutsche EM-Elf vor dem Auftakt gegen Polen wie eine Mogelpackung. Ihr fehlt es an Geschlossenheit, einige Spieler haben sich nicht weiterentwickelt. Die Hoffnungen ruhen allein auf Michael Ballack.

Ich kann von mir nicht behaupten, ein Fussballfachmann zu sein, doch wie eine Mogelpackung hat die Nationalmannschaft in den letzten 14 Tagen nicht auf mich gewirkt. Und wer kann sich noch an eine vorhandene oder nicht-vorhandene “Geschlossenheit” der Deutschen Nationalmannschaft vor der WM 2006 erinnern?

Wenn dem denn so gewesen wäre, wieso sprechen dann die Herren in der ARD und im ZDF immer vom Geist, der durch das Polenspiel geweckt wurde? Wenn ich mich recht erinnere, war dies das zweite Spiel - aber ich bin ja kein Fachmann.

Worauf ich hinaus will? Spon nervt mich einfach tierisch mit dieser schlecht recherchierten Boulevardschreibe. Was Spon fabriziert hat mit Journalismus nichts mehr zu tun, ich würde es eher kreatives Schreiben nennen. Und blöder weise falle ich immer noch drauf rein und lande immer malwieder auf dieser blöden Seite.

Ach ja, Deutschland hat 2:0 gegen Polen gewonnen. Leistungsträger: Lukas Podolski, Clemens Fritz und Philip Lahm. Und ja, Michael Ballack hat auch mitgespiel.

Doch Mogelpackung ist wohl eher die Spiegel-Reporterin in Tenero.

Mehr zum Thema:

  • Erinnerungen an ein Sommermärchen (sz)
  • Podolski trifft zweimal beim Sieg gegen Polen (Die Welt)
  • Podolski schoss den Sieg heraus (faz.net)
  • Podolski schießt Deutschland zum Sieg (netzeitung)
  • Auf der Suche nach dem verlorenen Teamgeist (Spiegel Online)
  • Nachtrag vom Montag:

  • Bierhoff spielt den Bremser (sz)
  • Völler lobt Podolskis phänomenale Schusstechnik (Die Welt)
  • „Es gibt mehr Hunger auf Erfolg als 1996“ (faz.net)
  • Polnische Pressestimmen: “Wir haben 0:2 gegen Podolski verloren” (Die Welt)
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    Michel Friedman - Wo er recht hat, hat er recht!

    24% würden noch SPd wählen, wo kommen die denn her. SED Die Linke würden 15% wählen, wo die her kommen weiß man, auch wenn man es nicht mehr versteht - wo deren möchtegern Napoleon sich doch in harnebüchenen Reden suhlt.

    Herr Friedman, sie haben das Wort:

    Wo leben wir eigebntlich, wenn ein (ehemaliger) CDU-Politiker der SPD erklären muss, womit sie Politik machen sollte.

    Armes Deutschland?
    Arme SPD!
    Armer Kurt Beck!

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    Gleich und gleich ist immer noch nicht gleich

    Das steckt man doch echt in der Zwickmühle. Zum einen kann ich brennenden Autos und randalierenden Gruppierungen nichts abgewinnen. Man könnte auch sagen, ich halte es für verdammt dämlich, unnötig und sinnfrei.

    Auf der anderen Seiten treibt es mir dann doch die zornesfalten ins Gesicht, wenn ich folgendes lese:

    “In der Möckernstraße in Kreuzberg nahmen Zivilfahnder einen 21-jährigen Mann fest, der sich “an einem Mercedes zu schaffen machte”. Wie der Polizeisprecher betonte, wollte er offenbar das Fahrzeug in Brand setzen. In allen Fällen hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen, da politisch motivierte Straftaten nicht ausgeschlossen werden können. ” (www.tagesspiegel.de)

    So ist das also in Deutschland, wenn ich einen Mercedes anzünde - also Sachbeschädigung begehe, dann gerate ich in den Verdacht eine “politisch motivierte Straftat” zu begehen. Wenn ich aber einen “Menschen mit Migrationshintergrund” zum Krüppel schlage, dann kommt von de RPolizei meistens: “von einem politisch motivierten Hingrund wird nicht ausgegangen”.

    Conclusio - Sachen sind mehr Wert als Menschen

    Wenn ich in Deutschland also Sachbeschädigung begehe, dann fühlt sich der Staat bedroht und ruft nach dem Staatsschutz, wenn ich aber Ausländer verprügel, dann ist das Aufgabe der lokalen Behörden. Das heißt also letztendlich - Ein Mercedes ist mehr Wert als ein “Ausländer”.

    Aber an der mangelnden Integration sind natürlich nicht “die Deutschen” schuld…

    Es gibt 1000 gute Gründe,
    auf dieses Land stolz zu sein.
    Warum fällt uns jetzt auf einmal
    kein einziger mehr ein?

    Mehr zum Thema:

  • Erneut Brandanschläge von autonomen Linken
  • PS: Nichts desto trotz bin ich gegen
    die Aktion der bekloppten Autonomen!

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    UNICEF Deutschland - ein Trauerspiel

    Gestern morgen hörte ich ein Interview mit Reinhard Schlagintweit, Vorsitzender UNICEF Deutschland. Ich habe keine Ahnung, wie begründet die Vorwürfe sind, aber wenn sich jemand in so einer Situation verhält wie Herr Schlagintweit, dem kann ich nicht glauben, das alles gut ist.

    Wenn sich ein Vorsitzender hinstellt und behauptet, das mit Unicef-Geschäftstführer Dietrich Garlichs, der von “allen Seiten” kritisiert wird, ein Neuanfang “absolut” möglich ist und die Vorwürfe von KPMG “Missverständnisse” sind und es “keine” Kritik am Vorgehen von UNICEF-Deutschland gibt, der macht etwas falsch.

    Gekonnte Krisenkommunikation sieht anders aus!

    Mehr zum Thema im Deutschlandfunk:

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