2012 - Das Jahr im dem die Erde unterging
Roland Emmerich hatte wohl als Kind schon SPaß daran, dinge kaput zu machen. Jetzt als großes Kind, lebt er sein Hobby mehr und mehr aus. Sein neuster Film heißt 2012.
spricket24 erklärt kurz, worum es geht.
“Alles könnte auch anders sein, aber ich kann das nicht ändern.” - Niklas LuhmannPosts RSS Comments RSS
Roland Emmerich hatte wohl als Kind schon SPaß daran, dinge kaput zu machen. Jetzt als großes Kind, lebt er sein Hobby mehr und mehr aus. Sein neuster Film heißt 2012.
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Der Martin Scorsese-Kameramann und Hollywood-Deutsche Michael Ballhaus ist zu Zeit in Deutschland um mitberliner Filmstudenten und deutschen Promis Filme für den Klimaschutz.
Es ist zu hoffen, das die Filme nicht so pathetisch sind wie dieser:
Und dafür etwas mit etwas mehr Witz, wie dieser:
Doch wer Michael Ballhaus kennt, sollte davor keine Angst haben. Selbiges berichtet auch Kulturzeit, die mit dem Kameramann gesprochen hat.
Mit Sydney Pollack ist gestern ein weiterer großer Regisseur gestorben. Mit 73 Jahren starb der Oscar-Gewinner am 26. Mai 2008 in seinem Haus in Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien an einem Krebsleiden. Doch Sydney Pollack war mehr als “nur” ein grandioser Regisseur. Er war auch Produzent, doch begonnen hat Sydney Pollack seine Karriere als Schauspieler. Beobachtung war seine große Leidenschaft, so arbeitete er mit Woody Allen zusammen, “um zu sehen, wie ein Regisseur so arbeitet”.
Das Pollack der Lieblingsregisseur der Hollywood-Schaupsieler war, kann man heute in jedem Feulliton lesen, ebenso, dass er sieben Filme mit Robert Redford gedreht hat. Deshalb will ich hier nicht weiter zusammentragen, was anderswo viel besser geschrieben steht.
Hier kommen ein paar Ausschnitte aus besten Filmen:
Robert Redford ist ein Bücherwurm ließt Bücher für den CIA. Als er von einer Mittagspause zurück ins Büro kommt, wurden alle seine Kollegen ermordet. Als der Condor - so sein Deckname - mit HQ Kontakt aufnimmt, wird auf ihn geschossen… Einer meiner absoluten Lieblingsfilme.
Robert Redford spielt einen ehemaligen Rodeoreiter, der sich in einer Show in Las Vegas wiederfindet, doch als er feststellt, das man sein Pferd unter Drogen gesetzt hat, damit es kein Risiko für die Zuschauer darstellt, verlasst er die Show
Dustin Hoffmann bekommt als Schauspieler keine rollen. Doch dann bekommt er die Rolle der Dorothy Michaels in einer Seifenoper - und hat plötzlich Erfolg.
In Stanley Kubrick “Eyes wide shut” spielt Sydney Pollack die Rolle des Victor Ziegler. Auf Zieglers Weihnachtsparty beginnt die Odyssee von Bill Harford (Tom Cruise) durchs nächtliche New York und endet wieder in dessen Wohnung. Ob all das Erlebte nur inszeniert war, um Harford ruhig zustellen?
“From my cold dead hands!” rief der Waffenlobbyist in die Kamera nachdem aufgrund der Amokläufe an amerikanischen Schulen über eine Verschärfung der Waffengesetze diskutiert wurde. Jetzt ist er sie endlich los, seine Flinte.
The Bitch is dead! Yippie ya yeah, Schweinebacke!
“Der australische Schauspieler wurde am Dienstag tot in seinem Luxus-Loft im New Yorker Künstlerviertel Soho aufgefunden. Er lag nackt auf dem Boden vor seinem Bett, neben ihm eine Dose Schlaftabletten. Er war 28. ” (Die Welt)
Links:
Das vergrößerte Foto zeigt eine Leiche
Blow up, von Michelangelo Antonioni. Wer ihn sich nicht schon als DVD in der ersten Süddeutsche Reihe gekauft hat, sollte es dringend nachholen oder - wenn man das Glück hat in einer Stadt zu wohnen wo der Kinomarkt noch lebt - besser noch gleich ins Kino seines Vertrauens laufen.
Ein junger Mode-Fotograf - nebenbei bemerkt ein ungemein arroganter widerlicher Schnösel, der, gelangweilt von seinem Jobs, gerne sein Models beschimpft und kleine Mädchen verführt - photographiert im Park. Alls die Frau, die er photographiert hat, bei ihm vorstellig wird und den Film zurück haben will, wird er misstrauisch. Er entwickelt den Film und meint im Hintergrund eines Bildes eine Leiche zu erkennen.
Neben der Beschreibung eines Früh-Mobil-Junkies der zur Kommunikation mit seinem Büro aus seinem Rolls-Royce heraus den CB-Funk benutzt, wird gleichzeigt auf den alles andere als atemberaubenden Alltag der Mode-Industrie Bezug genommen. Der gelangweilte Fotograf sucht nach dem wahren Leben - nicht nach willfährigen Models die sich für ihn ausziehen, bevor er überhaupt danach gefragt hat.
Dabei ist das Londoner der 60er Jahr unverzichtbarer Hintergrund der Handlung. Das Lebensgefühl der Jugend dieser Zeit plätschern fröhlich an dem von der Leiche faszinierten Fotografen vorbei und reißt ihn am Ende mit. Das dieses Lebensgefühl nur von einem Teil er Gesellschaft gelebt und so empfunden wurde, wird sehr schön zu Beginn des Films verdeutlicht - das Problem zu dünner Models übrigens auch.
Besonders fasziniert hat mich an diesem Film zum einen die widerlich sympathische Figur des Fotografen, gespielt von David Hemmings, zum anderen die eindrucksvolle Bildsprache des Films. Ganz im Gegenteil zur voll kolorierten amerikanischen Filmwelt, stehen die tristen Grautöne des Alltags im Kontrast zum Grün der Parks; und selbst hier dominiert die Tristesse eines grauen Himmels.