Tour de France – Die neue Stimmung im Peloton

In der Netzeitung schreibt Alexander Ludewig in einem interessanten Artikel über die Entwicklungen in der Tour de France. Nicht das das Thema Doping aus dem Vokabular der Tour verschwunden wäre und alle sauber wären, weit gefehlt, aber die Fahrer beginnen sich selbst kritisch über den möglichen Medizinschrank ihrer Kollegen zu äußern.

«Er war so schnell vorbei, keine Ahnung», waren die ratlosen Worte des Erfurters Lang, nachdem er in Führung liegend gut einen Kilometer vor der Bergwertung am Col d’Aspin von einem entfesselt fahrenden Ricco stehen gelassen wurde.

Die Vermutung, das dort mehr als nur Nutella, Milchschnitten und Smoothies verabreicht wurden, drängt sich einem auf. Der Fall Manuel Beltram zeigt, das zum einen noch ausreichend dumme schwarze Schafe unter den Fahrern zu finden sind, der „Fall“ Riccardo Ricco lässt vermuten, dass auch noch genug „Schlaue“ mitfahren. Doch ihre Position scheint nicht die gleiche zu sein, wie in den Jahren zuvor, als sie noch von Lance Armstrong, der Sperrspitze des Dopings, geschützt wurden. Die Stimmung ähnelt schon fast einer Hexenjagd. Man bekommt den Eindruck,

… dass jetzt jeder Sieger unter Generalverdacht steht, etwas Illegales getan zu haben. Wenn es hilft, den Radsport sauberer zu machen: Bitteschön!

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