“Alles könnte auch anders sein, aber ich kann das nicht ändern.” - Niklas LuhmannPosts RSS Comments RSS

Archive for the 'kultur' Category

COMBO a collaborative animation by Blu and David Ellis

Tolle Aktion!

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Sandkunst - Kseniya Simonova

Zeitweise etwas theatralisch, aber beeindruckend, in welchem Tempo sie Sand formt, toll!

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Die Soziologie des Deejayings - Die Kunst des Mixens

Nerdcore hat darauf aufmerksam gemacht, dass die Bundeszentrale für politische Bildung in ihrem Heft “Idole-Kult” unter anderem den sehr interessanten Aufsatz von Ronald Hitzler und Michaela Pfadenhauer Arbeitsalltag einer Kultfigur: Der Techno-DJ” veröffetnlicht hat.
Ein absolut lesenswerter Artikel, sehr interessant.

Da in dem Artikel aber der populäre deutsche Plattenaufleger Dr. Motto als kompetenter DJ zitiert wird

“Also das mit dem Auflegen ist ganz einfach: Da nimmst du zwei Platten, legst sie auf dem Plattenteller, lässt die erste laufen, mischt die zweite rein, nimmst die erste runter und legst´ne neue auf. Und weiter geht´s” (S. 33, Arbeitsalltag einer Kultfigur: Der Techno-DJ)

sah ich mich zu diesem Post angeregt. Zumal das Video unten sehr schön verdeutlicht, wie das so ist, “eine Pallte nach der anderen aufzulegen”.

In einer Diskussion über das (damalige) Mainstream-DJ-Popularitäts- Phänomen á la Nathalie de Borah (u.a. Depot/Münster), DJ Quissilver(1live) und Piet Blank( 1live) hat Pascal F.e.o.s. einmal gesagt,

“es gibt bei uns zwei Arten von Acts, Plattenaufleger und DJ´s. Die Plattenaufleger klatschen dir einen Hit nach dem anderen drauf, die DJ´s haben eine Gefühl für ihr Set, sie verstehen es Spannung aufzubauen und wieder rauszunehmen, sie haben ein Konzept.”(Sinngemäß widergegeben)

Das was ich von Dr. Motto gehört habe, gehört eindeutig zur ersten Kategorie. Es reicht eben nicht aus, eine Platte nach der anderen zusammen zu wursteln und dann noch ein bißchen auf die Party zu schauen - scheiß auf die Übergänge, scheiß auf den Flow.

Dr. Motto ist meiner Meinung nach in sofern ein schlechtes Beispiel, als in dem Aufsatz vorangestellt wird, dass gerade die Frage, wieviel mediealen “Fame” einem DJ voraus geht, nicht berücksichtigt werden soll, sondern nur auf die Kompetenz geschaut werden soll, “Fame” ist aber die einzige Grundlage von Dr. Motte´s “Ruhm”, da seine großé Popularität daher rührt, dass er sich als Vater der Loveparade stilisiert und sich anschließend in Muschelblasenden selbstinszinierungen als Techno-Star produziert hat, und nicht durch große DJ-Leistungen.

Ich denke, Jeff Mills wäre eine bessere Referenz gewesen. Der beherrscht die Kunst des Mixens, überzeugt euch selbst.

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JEFF MILLS: The Exhibitionist Mix (schwarz)

JEFF MILLS: Purpose Maker Mix (weiß)

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Die Geschichte des Islam - Videoreihe

Robert Basic hat eine großartige Videoreihe über die Geschichte des Islam aufgetan.

In der spannenden Reihe werden die Ursprünge des Islam sowie die Gemeinsamkeiten mit seinen “Geschwisterreligionen”, dem Judentum und dem Christentum, erklärt.

In der Reihe wird erklärt, dass sich die Moslems zwar von Abraham, nicht aber von Isaak, sondern Abrahams Sohn Ismael ableiten, was die Kaabah ist und das Jesus ein großer Prophet, aber nicht der Sohn Gottes ist. Das macht Jesus aber nicht unbedeutend für den Islam, Jesus wird 93mal namentlich im Koran erwähnt.

Gesichte des Islam (1.Teil)

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Bin ich stolz die deutsche Sprache zu sprechen?

oder

Und wieder wird eine Sau durchs Grundgesetz getrieben.

Fast könnte man meinen, es wäre wieder “Sommerloch”. Was sich sonst im Sommer tummelt, nämlich der Drang aufmerksamkeits-heischender Politiker an die mediale Öffentlichkeit und deren dankbare Aufnahme durch das schreibende Gewerbe spielt sich gerade als knuffiger Nebenkriegsschauplatz parallel zur Weltwirtschafts-Banken-Klima-Konjunktur-Krisen-Katastrophe.

Eigentlich haben die Linken - und Roland Koch -  ja das Exklusivrecht auf populistische Rundumschläge. Wobei Roland Koch sich - im Gegensatz zu den Linken - immerhin dem Risiko aussetzt, an seinen Worten gemessen zu werden. Würde das auf die Linken zutreffen, würde sie plötzlich so schweigsam wie die SED Linke in Berlin.

Die CDU und das Deutschsein

Das es der CDU ernst ist, mit dem Deutschsein, dass wird von ihr in unerfreullicher Regelmäßigkeit immer wieder zu Markte getragen. Franz Josef Strauß hat mal am Stammtisch gesagt, man müsse auch am rechten Rand fischen - was allgemein mit der Formel umschrieben wird “Rechts neben der CSU darf es nichts mehr geben”.
Ich bin mir nicht sicher, ob die überraschende Initiative der CDU als ein erster Schritt in diese Richtung gewertet werden darf. Noch weniger bin ich mir sicher, ob ich einem solchen Tatmotiv nicht genau so viel Unbill entgegenbringen würde.

Das Grundgesetz auf dem Strich der politischen Pathos

Ganz sicher bin ich mir aber darin, dass es zwei Dinge gibt, die unglaublich nerven. Zum einen, dass die Justiz im allgemeinen und das Grundgesetz im Besonderen von der Politik immer wieder missbraucht wird, indem Verantwortung an Richter delegiert wird und die Politiker sich vor ihrer ureigensten Aufgabe drücken - für einer Sache, Idee oder Meinung “gerade zu stehen” (Bestes Beispiel - Datenspeicherung). Zum anderen, dass aus einem mir unverständlichen Minderwertigkeitskomplex immer wieder gemeint wird, das Deutsches so schwach, bedroht, gefährdet und hilflos ist, das eine übergeordnete Instanz zu ihrer Rettung herbeieilen muss und mit skurilen Maßnahmen, seien es Grundgesetzänderungen, Schulhofverbote oder Wissenstest gerettet oder beschützt zu werden.

Anscheinend ist es mit der Kultur “unserer Nation” nicht so weit her, wie immer beschworen wird.

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Zum Tode von Sydney Pollack - Ausschnitte der besten Filme

Mit Sydney Pollack ist gestern ein weiterer großer Regisseur gestorben. Mit 73 Jahren starb der Oscar-Gewinner am 26. Mai 2008 in seinem Haus in Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien an einem Krebsleiden. Doch Sydney Pollack war mehr als “nur” ein grandioser Regisseur. Er war auch Produzent, doch begonnen hat Sydney Pollack seine Karriere als Schauspieler. Beobachtung war seine große Leidenschaft, so arbeitete er mit Woody Allen zusammen, “um zu sehen, wie ein Regisseur so arbeitet”.

Das Pollack der Lieblingsregisseur der Hollywood-Schaupsieler war, kann man heute in jedem Feulliton lesen, ebenso, dass er sieben Filme mit Robert Redford gedreht hat. Deshalb will ich hier nicht weiter zusammentragen, was anderswo viel besser geschrieben steht.

Hier kommen ein paar Ausschnitte aus besten Filmen:

Three Days of the Condor (1975)

Robert Redford ist ein Bücherwurm ließt Bücher für den CIA. Als er von einer Mittagspause zurück ins Büro kommt, wurden alle seine Kollegen ermordet. Als der Condor - so sein Deckname - mit HQ Kontakt aufnimmt, wird auf ihn geschossen… Einer meiner absoluten Lieblingsfilme.

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The Electric Horseman (1979)

Robert Redford spielt einen ehemaligen Rodeoreiter, der sich in einer Show in Las Vegas wiederfindet, doch als er feststellt, das man sein Pferd unter Drogen gesetzt hat, damit es kein Risiko für die Zuschauer darstellt, verlasst er die Show

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Tootsie (1982)

Dustin Hoffmann bekommt als Schauspieler keine rollen. Doch dann bekommt er die Rolle der Dorothy Michaels in einer Seifenoper - und hat plötzlich Erfolg.

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Eyes Wide Shut (1999)

In Stanley Kubrick “Eyes wide shut” spielt Sydney Pollack die Rolle des Victor Ziegler. Auf Zieglers Weihnachtsparty beginnt die Odyssee von Bill Harford (Tom Cruise) durchs nächtliche New York und endet wieder in dessen Wohnung. Ob all das Erlebte nur inszeniert war, um Harford ruhig zustellen?

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Mehr zum Thema:

  • Zum Tod Sydney Pollacks (sz)
  • Regisseure sind wie Löwen (faz.net)
  • Sidney Pollack ist tot (kulturzeit)
  • Regisseur Pollack ist tot (netzeitung)
  • Zum Tod des amerikanischen Filmregisseurs Sydney Pollack (mp3/Deutschlandfunk)
  • Nachruf Sydney Pollack (mp3/Deutschlandfunk)
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    High Noon - Mir ist grad nach Western

    Die Essenz des klassischen Western in 90 Minuten.

    Der einsame Held, der für das Gute steht, obwohl die Gesellschaft sich ihm abwendet und am Ende den Bösewicht besiegt. Toll!

    High Noon Into

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    High Noon - The Original Train Sequence

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    Von Rauchern, Terroristen, Faulenzern und Wichtigtuern

    Was ist heute nicht wieder alles passiert. Wie immer nerven die Gewerkschaften, Verdi will ab Mittwoch neun Tage in Berlin die BVG bestreiken, das betrifft mich persönlich und bringt definitiv keine Pluspunkte für die Jungs (rbb). Großartig finde ich auch den Wichtigtuer von der GDL Manfred Schell, der malwieder die Streikpeitsche rausholt. Wie ich mein Glück kenne, wird das Wochenende vom 14. ausgewählt, wenn ich mal Zug fahren will (spon).

    Kommen wir zu den lustigen Meldungen. Die CSU schiebt die Stimmenverluste der gestrigen Komunalwahl auf das Rauchverbot - und will es wieder lockern…(sz) Mal ehrlich jungs, gehts aufn Nockerberg zurück und trickts a´Bier, aber überlast das Denken den Preusen.

    Das Gegenteil von Spaß macht das Buch von Jürgen Todenhöfer, das in Kulturzeit besprochen wurde (kulturzeit). Er ging in den Irak und wollte die “Wahrheit” sehen. Sein Fazit, unser Bild des Irakkriegs ist das, das uns das Pentagon sehen lassen will.

    Mehr zum Thema:

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    Der Spiegel, der Sarkozy und der Idiot

    Alles was wir über die Welt wissen, wissen wir aus den Medien. Dieser Satz der Medienwissenschaft ist nicht neu. Aber Medien bieten nur einen – subjektiven – Blick auf die Welt.

    „Sarkozys Ausraster liefert seinen Gegnern neue Munition“ heißt der Spiegel-Artikel von Stefan Simons in er davon berichtet, das 40 Sekunden Video ausreichen um „Nicolas Sarkozy als unbeherrscht und vulgär bloßzustellen“.

    Was ist geschehen?

    „… Bis sich ein älterer Herr dem präsidialen Händedruck verweigert. “Fass mich nicht an”, grummelt der ältere Herr mit Brille. “Hau ab”, raunzt Sarkozy zurück. “Du machst mich schmutzig”, entgegnet der Gaffer provozierend. Und Sarkozy reagiert mit einem pampigen “Casse-toi, pauv’con!” - Hau ab, du Idiot.“ (Spiegelonline)

    Von einem „fetzigen Schlagabtausch“ spricht Simons weiter, doch wer sich das Video anschaut sieht meiner Meinung nach nicht unbedingt einen fetzigen Schlagabtausch und vom Ausraster ist keine Spur. Wer des Französischen nicht mächtig ist, sieht ein langweiliges Schake Hands. Fetzig, weit gefehlt. Und unbeherrscht und vulgär würde ich es auch nicht sehen. Und wer einmal Werner Lorant an der im Stadion gesehen hat, wird sich hier erst recht langweilen.

    Darf ein Präsident „Idiot“ sagen?

    Natürlich ist es äußerst unpassend für einen Präsidenten einen Bürger, dem er schließlich dient, als Idioten zu bezeichnen. Es zeigt malwieder deutlich, wessen Geistes Kind Sarkozy ist, doch auch das ist nicht neu.
    Aber ist der Dialog nicht eher von schlichter Natur?
    “Fass mich nicht an”
    “Hau ab”
    “Du machst mich schmutzig“
    „Hau ab, du Idiot.“
    Spätestens nach “Du machst mich schmutzig“ hätte Sarkozy doch wirklich etwas geistreicheres antworten können, als ein erneutes „Hau ab,“ gewürzt mit einem schlichten „du Idiot.“

    Wo sind die altgedienten Staatsmänner hin, die uns mit so großen Sätzen wie
    „Dieser Mann hat keine Kontrolle über sich“ darauf aufmerksam machten, dass so einer (Strauß) auch keine Kontrolle über das Land haben dürfe. Oder mit einem schlichten „Bring mir mal ne Flasche Bier, sonst streik ich hier!“ nicht nur ihre Volksverbundenheit und ihre Vorliebe für Schüttelreimen bekundeten, sondern auch noch ihre Zugehörigkeit zu unseren Gewerkschaften mit kerniger Wortwahl unterstreichen.

    Dem Satz des Sarkozy, genauso wie dem Artikel des Herrn Simon, fehlt es aber an jenem Esprit, den Sätze wie “Jamaika ist keine Option. Können Sie sich Angela Merkel oder Edmund Stoiber mit Dreadlocks vorstellen?” oder “Brennstabpolitische Sprecherin der Bundesregierung” versprühen.

    Der Artikel „spiegelt“ nur den Trend wieder, Kleinigkeiten mit markiger Schreibe zu etwas aufzubauschen, was eigentlich niemanden hinterm Ofen hervorholen würde, wenn er gehießen hätte, „Französischer Präsident zeigt sich ungehalten“ist, nämlich, dass Sarkozy die schlimmste politische Fehlentscheidung seit der Wahl von George W. Bush ist.
    Ob er jetzt seine Bürger Idioten nennt oder nicht, ist, als wenn John Wayne aus der Hüfte schießt. Aber, frei nach Angela Merkel, „Quote geht vor Kompetenz.“

    Zum Thema:

    Auf diesem Blog:

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    Noch ein Gedicht - Brief an Steve

    Bodo Wartke doziert über Steve Jobs, das iphone und die Telekom. Eine interessante Arbeit über die gesellschaftlichen Verhältnisse in Deutschland uner der Knute der Globalisierung.

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