Peng Shuai, chinesische Botschaft genervt von Störfeuer aus Peking

Kategorien: Artikel, Gesellschaft

Chinesische Botschaft in Deutschland: ein Schritt vor, drei Schritte zurück, danke Xi.

Muss das nicht nervig sein? Da arbeitet man monatelang an positiver Chinapropaganda und eine Nachricht von zu Hause wirft einen wieder in alte Klischees zurück.

„Peng Shuai: Angebliche Mail von Peng Shuai beunruhigt WTA“

schreibt die Welt

„Verschwundene Chinesin: Mail von Peng Shuai – Tenniswelt besorgt“

titelt die SZ

Die 35-jährige frühere Wimbledon- und French-Open-Doppelsiegerin hatte berichtet, dass sie über 10 Jahre eine unregelmäßige (nicht immer ganz freiwillige) Beziehung mit dem 75-jährigen verheirateten Funktionär Zhang Gaoli gehabt habe und huch, plötzlich war sie von der Bildfläche verschwunden.

Jetzt wurde eine angebliche E-Mail an die WTA verbreitet, in der sie schreiben soll, das es ihr gut gehe. Irritierend auf dem Screenshot ist aber das Cursorsymbol. In welcher E-Mail wird ein Cursorsymbol mit ausgeliefert? Ganz schön plump.

Und da ist es wieder, das Bild von dem totalitären Staat, der keinen Widerspruch duldet, Dissidenten verschwinden lässt und muslimische Uiguren in KZ ähnlichen Gefängnissen hält (ARD).

Da kann die Propaganda der Chinesischen Botschaft noch so viel auf Schönwetter machen…

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